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Brandenburgische Düngeverordnung – BbgDüV

Nitratbelastungen im Grundwasser reduzieren

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Auf Bundesebene erfolgten im Jahr 2017 wesentliche Änderungen im Düngerecht, insbesondere zur Umsetzung der EG-Nitratrichtlinie (Richtlinie 91/676/EWG des Rates vom 12. Dezember 1991 zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen). Die Länder sind verpflichtet, entsprechend der Regelungen des § 13 der Düngeverordnung durch Rechtsverordnung Gebiete von Grundwasserkörpern mit besonderen Belastungen von Nitrat auszuweisen und mindestens drei Anforderungen vorzuschreiben mit dem Ziel, die Nitratbelastungen im Grundwasser zu reduzieren.

Diese Anforderung setzt Brandenburg aktuell um. Am 24.06.2019 wurden dem Berufsstand und Fachverbänden sowie den zuständigen Behörden für Düngung in den Landkreisen der Verordnungsentwurf der Brandenburgische Verordnung über besondere Anforderungen an die Düngung in belasteten Gebieten (Brandenburgische Düngeverordnung – BbgDüV) und die Festsetzung der betroffenen Gebiete (Nitratkulisse) vorgestellt.

In Brandenburg ist die Nitratbelastung von Gewässern geringer als im Bundesdurchschnitt, wie der Nitratbericht der Bundesregierung belegt. Ein Grund für die im Ländervergleich günstige Situation sind die für ein Flächenland vergleichsweise geringen Tierbestände.

Anlagen

Vorträge der Informationsveranstaltung am 24.06.2019


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Referat 36 - Acker- und Pflanzenbau, Pflanzenschutz, Gartenbau, Düngemittelrecht
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