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Die Entwicklung der forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse in Brandenburg

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Bereits 1992 wurden in Brandenburg die ersten forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse gebildet. Bis 1994 hatten sich 11.489 Waldbesitzer, die über 62.732 ha Wald verfügten, in 260 Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) zusammengeschlossen. Die Landesforstverwaltung war in diesem Prozess in hohem Maße beratend, unterstützend und fördernd eingebunden. In den folgenden Jahren hielt die intensive Gründungstätigkeit an, so dass am Ende des Jahres 1998 20.769 Besitzer mit 125.928 ha Waldfläche in 425 FBG organisiert waren.

Die Mitgliederzahlen in den FBG stiegen von knapp 8.000 im Jahr 1992 bis auf fast 22.000 im Jahr 2004 kontinuierlich an. Seit 2005 ist eine stetige Abnahme der Mitgliederzahlen zu beobachten die sich, nur unterbrochen von einem leichten Anstieg im Jahr 2009, weiter fortsetzt. Bis zum Ende des Jahres 2011 verringerte sich die Anzahl der FBG auf 336 und die Zahl der Mitglieder auf 19.695. Die Fläche vergrößerte sich dagegen auf 167.987 Hektar. Diese Entwicklung deutet an, dass die aus Rationalisierungsgründen dringend notwendige Strukturveränderung (rationelle Betriebsgröße) weiter betrieben wird und außerdem die beabsichtigte „Kondensationskernwirkung“ der bestehenden FBG vorhanden ist. Dieser Prozess sollte sich fortsetzen, weil mit der Betriebsflächenvergrößerung Vorteile für die Konzentration und höhere Flexibilität des Liefer- und Leistungsangebots sowie für eine Verringerung der Kosten verbunden sind.

Bereits 1992 wurden in Brandenburg die ersten forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse gebildet. Bis 1994 hatten sich 11.489 Waldbesitzer, die über 62.732 ha Wald verfügten, in 260 Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) zusammengeschlossen. Die Landesforstverwaltung war in diesem Prozess in hohem Maße beratend, unterstützend und fördernd eingebunden. In den folgenden Jahren hielt die intensive Gründungstätigkeit an, so dass am Ende des Jahres 1998 20.769 Besitzer mit 125.928 ha Waldfläche in 425 FBG organisiert waren.

Die Mitgliederzahlen in den FBG stiegen von knapp 8.000 im Jahr 1992 bis auf fast 22.000 im Jahr 2004 kontinuierlich an. Seit 2005 ist eine stetige Abnahme der Mitgliederzahlen zu beobachten die sich, nur unterbrochen von einem leichten Anstieg im Jahr 2009, weiter fortsetzt. Bis zum Ende des Jahres 2011 verringerte sich die Anzahl der FBG auf 336 und die Zahl der Mitglieder auf 19.695. Die Fläche vergrößerte sich dagegen auf 167.987 Hektar. Diese Entwicklung deutet an, dass die aus Rationalisierungsgründen dringend notwendige Strukturveränderung (rationelle Betriebsgröße) weiter betrieben wird und außerdem die beabsichtigte „Kondensationskernwirkung“ der bestehenden FBG vorhanden ist. Dieser Prozess sollte sich fortsetzen, weil mit der Betriebsflächenvergrößerung Vorteile für die Konzentration und höhere Flexibilität des Liefer- und Leistungsangebots sowie für eine Verringerung der Kosten verbunden sind.

Grafik zeigt die Fläche und die Anzahl der Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaften von 2002 bis 2017. Entwicklung der Fläche und die Anzahl der Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaften von 2002 bis 2017.

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Während sich die Mitgliederzahlen in den Forstbetriebsgemeinschaften sowie die Anzahl der FBG weiter verringern, vergrößert sich die in den Zusammenschlüssen organisierte Waldfläche. Diese Entwicklung war lediglich im Jahr 2008 durch einen größeren Einschnitt im Flächenzuwachs unterbrochen. Bis 2012 blieb die organisierte Waldfläche dann relativ gleich. Seit 2013 ist wieder eine Zunahme der Mitgliedsflächen zu beobachten. Eine ähnliche Entwicklung  ist bei der Anzahl der in Brandenburg anerkannten FBG zu beobachten. Hier war 1998 mit 425 FBG der Höchststand erreicht.

Entwicklung der Fläche und die Anzahl der Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaften von 2002 bis 2017.

Während sich die Mitgliederzahlen in den Forstbetriebsgemeinschaften sowie die Anzahl der FBG weiter verringern, vergrößert sich die in den Zusammenschlüssen organisierte Waldfläche. Diese Entwicklung war lediglich im Jahr 2008 durch einen größeren Einschnitt im Flächenzuwachs unterbrochen. Bis 2012 blieb die organisierte Waldfläche dann relativ gleich. Seit 2013 ist wieder eine Zunahme der Mitgliedsflächen zu beobachten. Eine ähnliche Entwicklung  ist bei der Anzahl der in Brandenburg anerkannten FBG zu beobachten. Hier war 1998 mit 425 FBG der Höchststand erreicht.

Grafik zeigt die Anzahl der Forstbetriebsgemeinschaften von 2002 bis 2017. Anzahl der Forstbetriebsgemeinschaften von 2002 bis 2017.

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Zum 1. Januar 2018 waren noch 16.516 brandenburgische Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in 273 FBG organisiert.

Die Gründe für Auflösungen von Zusammenschlüssen sind vielfältig. Einerseits liegt es am fehlenden interessierten Nachwuchs, eine Entwicklung die bundesweit zu verzeichnen ist. Oft müssen FBG allerdings auch erkennen, dass sie aufgrund ihrer geringen Größe wirtschaftlich nicht bestehen können und fusionieren daraufhin mit anderen Zusammenschlüssen.

Brandenburgs Forstbetriebsgemeinschaften gehen mit dem Trend „weniger dafür aber leistungsstärker“ in eine positive Zukunft, die von der Bundes- und Landesregierung begleitet und von den Mitarbeitern des Landesbetriebes Forst Brandenburg aktiv unterstützt wird. Sie bilden damit den Kern für die Weiterentwicklung zu eigenständigen und wirtschaftlichen Zusammenschlüssen. Die Oberförstereien des Landesbetriebes Forst Brandenburg beraten Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer gerne über die in ihrer Region arbeitenden Zusammenschlüsse.

Anzahl der Forstbetriebsgemeinschaften von 2002 bis 2017.

Zum 1. Januar 2018 waren noch 16.516 brandenburgische Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in 273 FBG organisiert.

Die Gründe für Auflösungen von Zusammenschlüssen sind vielfältig. Einerseits liegt es am fehlenden interessierten Nachwuchs, eine Entwicklung die bundesweit zu verzeichnen ist. Oft müssen FBG allerdings auch erkennen, dass sie aufgrund ihrer geringen Größe wirtschaftlich nicht bestehen können und fusionieren daraufhin mit anderen Zusammenschlüssen.

Brandenburgs Forstbetriebsgemeinschaften gehen mit dem Trend „weniger dafür aber leistungsstärker“ in eine positive Zukunft, die von der Bundes- und Landesregierung begleitet und von den Mitarbeitern des Landesbetriebes Forst Brandenburg aktiv unterstützt wird. Sie bilden damit den Kern für die Weiterentwicklung zu eigenständigen und wirtschaftlichen Zusammenschlüssen. Die Oberförstereien des Landesbetriebes Forst Brandenburg beraten Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer gerne über die in ihrer Region arbeitenden Zusammenschlüsse.

Forst
 

Kontakt

Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
Abteilung:
Referat 35
Ansprechpartner:
Martina Böhme
E-Mail:
martina.boehme@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7657