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Gefahren der Afrikanischen Schweinepest

Wildschweinrotte
Wildschweinrotte
© Offergeld/MLUL

Maßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung nach Deutschland

Die Afrikanische Schweinepest als eine hochansteckende Viruserkrankung bedroht neben den Wildschweinen auch die Hausschweinbestände. Und würde sie auch nur bei einem Hausschwein festgestellt, müsste der Export von Schweinefleisch aus Deutschland eingestellt werden. Angesichts der aktuellen Tierseuchenlage und der bisherigen Entwicklung ist es von großer Bedeutung, vorsorglich und vorbeugend Maßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung nach Deutschland zu ergreifen. Dies betrifft nicht nur landwirtschaftliche Nutztierhalter und Jäger, vielmehr können alle Bürger durch das eigene Verhalten zur notwendigen Prävention beitragen.

Maßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung nach Deutschland

Die Afrikanische Schweinepest als eine hochansteckende Viruserkrankung bedroht neben den Wildschweinen auch die Hausschweinbestände. Und würde sie auch nur bei einem Hausschwein festgestellt, müsste der Export von Schweinefleisch aus Deutschland eingestellt werden. Angesichts der aktuellen Tierseuchenlage und der bisherigen Entwicklung ist es von großer Bedeutung, vorsorglich und vorbeugend Maßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung nach Deutschland zu ergreifen. Dies betrifft nicht nur landwirtschaftliche Nutztierhalter und Jäger, vielmehr können alle Bürger durch das eigene Verhalten zur notwendigen Prävention beitragen.

Reduzierung von Schwarzwild

  • Betreiben von Saufängen

    Praxisleitfaden und Genehmigung zum Betrieb

    Landesweit sehr hohe Schwarzwilddichten vor dem Hintergrund der immer näher rückenden Seuchenfront der Afrikanischen Schweinepest machen es dringend erforderlich, die Schwarzwildbestände unter Anwendung aller verfügbaren Möglichkeiten zu reduzieren. Dazu gehört als ein ergänzendes und wirksames Instrument der Fallenfang. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen konnte zweifelsfrei belegt werden, dass der Fallenfang, gerade bei einer so reproduktiven Wildart wie dem Schwarzwild, mit hohem Wirkungsgrad praktiziert werden kann. In dem hier vorliegenden Praxisleitfaden stellen Herr Dr. Gleich und Herr Dr. Zoller die Methodik und Technik anhand zweier mobiler Saufanganlagen vor.

    Der Schwarzwildfang erfordert eine Genehmigung nach § 19 Absatz 1 Nummer 7 BJagdG in Verbindung mit § 26 Absatz 2 BbgJagdG.

    Praxisleitfaden und Genehmigung zum Betrieb

    Landesweit sehr hohe Schwarzwilddichten vor dem Hintergrund der immer näher rückenden Seuchenfront der Afrikanischen Schweinepest machen es dringend erforderlich, die Schwarzwildbestände unter Anwendung aller verfügbaren Möglichkeiten zu reduzieren. Dazu gehört als ein ergänzendes und wirksames Instrument der Fallenfang. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen konnte zweifelsfrei belegt werden, dass der Fallenfang, gerade bei einer so reproduktiven Wildart wie dem Schwarzwild, mit hohem Wirkungsgrad praktiziert werden kann. In dem hier vorliegenden Praxisleitfaden stellen Herr Dr. Gleich und Herr Dr. Zoller die Methodik und Technik anhand zweier mobiler Saufanganlagen vor.

    Der Schwarzwildfang erfordert eine Genehmigung nach § 19 Absatz 1 Nummer 7 BJagdG in Verbindung mit § 26 Absatz 2 BbgJagdG.

  • Erlegungsprämie

    Deutliche Reduzierung des Schwarzwildbestandes ist ein prioritäres Ziel im Rahmen der ASP-Prävention. Mit Beginn des Jagdjahres 2018/2019 wurde die landesweite Erlegungsprämie in Brandenburg eingeführt. Jagdausübungsberechtigte (JAB) können eine Erlegungsprämie beantragen, die als Ausgleich für den entstandenen Mehraufwand zur Reduzierung der Schwarzwildbestände gewährt wird. Gleichzeitig soll ein Anreiz geschaffen werden, verstärkt Schwarzwild zu bejagen.

    Deutliche Reduzierung des Schwarzwildbestandes ist ein prioritäres Ziel im Rahmen der ASP-Prävention. Mit Beginn des Jagdjahres 2018/2019 wurde die landesweite Erlegungsprämie in Brandenburg eingeführt. Jagdausübungsberechtigte (JAB) können eine Erlegungsprämie beantragen, die als Ausgleich für den entstandenen Mehraufwand zur Reduzierung der Schwarzwildbestände gewährt wird. Gleichzeitig soll ein Anreiz geschaffen werden, verstärkt Schwarzwild zu bejagen.

  • Ausnahme vom Verbot der Verwendung von künstlichen Lichtquellen

    Der Ansatz für eine Verhinderung eines Eintrages der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Brandenburg ist von hoher Relevanz. Zur Erlegung von Schwarzwild wird gemäß § 26 Absatz 2 des Jagdgesetzes für das Land Brandenburg (BbgJagdG) eine Ausnahme vom Verbot der Verwendung von künstlichen Lichtquellen (allgemein gebräuchlichen Taschenlampen oder [Hand-]Scheinwerfern) zugelassen.

    Der Ansatz für eine Verhinderung eines Eintrages der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Brandenburg ist von hoher Relevanz. Zur Erlegung von Schwarzwild wird gemäß § 26 Absatz 2 des Jagdgesetzes für das Land Brandenburg (BbgJagdG) eine Ausnahme vom Verbot der Verwendung von künstlichen Lichtquellen (allgemein gebräuchlichen Taschenlampen oder [Hand-]Scheinwerfern) zugelassen.

Wichtige Hinweise zur Prävention und Verhaltensmaßregeln wurden vom Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) unter "Tierseuchenverhütung und -bekämpfung" zusammengestellt. Gleichzeitig informiert auch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) über das aktuelle "Tierseuchengeschehen" im Bereich der anzeigepflichtigen Afrikanischen Schweinepest.

Wichtige Hinweise zur Prävention und Verhaltensmaßregeln wurden vom Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) unter "Tierseuchenverhütung und -bekämpfung" zusammengestellt. Gleichzeitig informiert auch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) über das aktuelle "Tierseuchengeschehen" im Bereich der anzeigepflichtigen Afrikanischen Schweinepest.


Jagd
 

Kontakt

Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
Abteilung:
Referat 35
Ansprechpartner:
Julia Götze
E-Mail:
oberste.jagdbehoerde@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7651