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Der ökologische Landbau in Brandenburg ist eine Erfolgsgeschichte. Er ist mit einem deutschlandweit beachtlichen Flächenanteil von zwölf Prozent (Stand: 3. Mai 2019) inzwischen anderen Bundesländern weit vorausgeeilt und zu einem Markenzeichen des Landes geworden. Neben der Unterstützung des Landes über das Förderprogramm zum ökologischen Landbau und natürlichen Rahmenbedingungen waren es auch die Sogkraft des seit Jahren wachsenden deutschen Bio-Markts, die unternehmerische Initiative und der Idealismus von Landwirtinnen und Landwirten, Veränderungen im Kaufverhalten und in der Ernährung, die viele Bio-Betriebe entstehen ließen.

Regionalität im Vordergrund

Regionale Bio-Lebensmittel sind ein Angebot an Verbraucherinnen und Verbraucher, mit ihrer Entscheidung an der Ladenkasse ein Statement für all das abzugeben, wofür der ökologische Landbau stehen will – für eine besonders nachhaltige, umwelt- und standortgerechte, auf Kreisläufe ausgerichtete, im Umgang aller Beteiligten explizit faire Form der Landwirtschaft. Der regionale Ansatz im ökologischen Landbau unterstützt die Wertschöpfung in Brandenburgs agrarisch geprägten Regionen. Der ökologische Landbau hat weiteres Wachstumspotenzial – die Nachfrage nach Bio-Produkten aus Brandenburg kann gegenwärtig noch nicht befriedigt werden.

Umstellung auf ökologischen Landbau

Die Umstellungsphase ist für viele Landwirte jedoch eine harte Zeit: Sie müssen die Anforderungen bereits einhalten, die in der Regel im Vergleich zur konventionellen Produktion mit geringeren Erträgen verbunden sind und können aber nicht die höheren Abnahmepreise am Bio-Markt verlangen. Weil im ökologischen Landbau auf vieles verzichtet wird, was Erträge und Leistungen optimiert, müssen Bio-Betriebe ganz besonders in Ausbildung und Beratung investieren. Produktionserweiterungen in die Verarbeitung oder die Vermarktung erfordern Investitionen. Gerade in der Veredlung heimischer Bio-Rohstoffe, aber auch im Handel liegen noch Potenziale, die auf dem hart umkämpften deutschen Lebensmittelmarkt nicht einfach zu erschließen sind.

Angeboten werden im Bundesprogramm (BÖLN) die Förderung der Beratung landwirtschaftlicher Unternehmen und Aquakulturunternehmen vor und während einer Umstellung auf die ökologische Produktionsweise sowie bei der Übernahme von ökologisch wirtschaftenden Unternehmen sowie über das Land die Richtlinie zur Förderung der Inanspruchnahme von landwirtschaftlichen Beratungsdienstleistungen.

Wachstumsbranche und Chance für Brandenburgs Landwirtschaft

Das Land Brandenburg unterstützt den ökologischen Landbau seit dem Jahr 1992. Aktuell ist ein enormes Wachstum bei den Anbauflächen zu verzeichnen. Das Landwirtschaftsministerium unterstützt die Betriebe auch zukünftig, um den Flächenanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu erhöhen. So hat Brandenburg in der aktuellen EU-Förderperiode die Fördersätze für die Einführung und Beibehaltung des ökologischen Landbaus angehoben und damit zu einer Stabilisierung und Erweiterung der Anbauflächen beigetragen. Für die nächste Förderperiode erfolgt eine erneute Überprüfung der Fördersätze für die Umstellungs- und Beibehaltungsprämie.

Maßnahmeprogramm zur Unterstützung der ökologischen Produktion

Das Maßnahmeprogramm will Wege für umstellungswillige Landwirte aufzeigen und eine bessere Markterschließung für regionale Bio-Produkte unterstützen. Hierzu gehören auch eine umfassende Verbraucherinformation und Öffentlichkeitsarbeit. Das Maßnahmeprogramm will und kann erste Impulse und Denkanstöße geben. Es ersetzt aber – gerade auch mit Blick auf die neue EU-Förderperiode und die neue EU-Öko-Verordnung – nicht eine weiter auszuarbeitende Strategie, die dazu führen soll, noch mehr Bio aus Brandenburg in die Regale zu bringen.

Erschließung zusätzlicher Potenziale für den Ökolandbau

Weitere Potenziale für eine Erhöhung des Anteils der ökologischen Produktion in Brandenburg zu erschließen wird nur gelingen, wenn wie bisher flankierende Förderinstrumente angeboten und gleichzeitig über entsprechende Vermarktungsstrategien die Erzeugerkosten in einem erhöhten Maße gedeckt werden. Das Land verfolgt mit seinem Maßnahmeprogramm das Ziel, den Anteil an ökologischen Frischeprodukten, wie zum Beispiel Obst, Gemüse und Fleisch sowie Produkten der ersten und zweiten Verarbeitungsstufe zu erhöhen, um das Vermarktungspotenzial in Brandenburg und Berlin bestmöglich ausnutzen zu können. Die Maßnahmeprogramm umfasst alle Förderbereiche, die für Bio-Betriebe verfügbar sind. Finanzierungsquellen stehen sowohl im Land, beim Bund und über die Europäische Union (EU) zur Verfügung.

Der ökologische Landbau in Brandenburg ist eine Erfolgsgeschichte. Er ist mit einem deutschlandweit beachtlichen Flächenanteil von zwölf Prozent (Stand: 3. Mai 2019) inzwischen anderen Bundesländern weit vorausgeeilt und zu einem Markenzeichen des Landes geworden. Neben der Unterstützung des Landes über das Förderprogramm zum ökologischen Landbau und natürlichen Rahmenbedingungen waren es auch die Sogkraft des seit Jahren wachsenden deutschen Bio-Markts, die unternehmerische Initiative und der Idealismus von Landwirtinnen und Landwirten, Veränderungen im Kaufverhalten und in der Ernährung, die viele Bio-Betriebe entstehen ließen.

Regionalität im Vordergrund

Regionale Bio-Lebensmittel sind ein Angebot an Verbraucherinnen und Verbraucher, mit ihrer Entscheidung an der Ladenkasse ein Statement für all das abzugeben, wofür der ökologische Landbau stehen will – für eine besonders nachhaltige, umwelt- und standortgerechte, auf Kreisläufe ausgerichtete, im Umgang aller Beteiligten explizit faire Form der Landwirtschaft. Der regionale Ansatz im ökologischen Landbau unterstützt die Wertschöpfung in Brandenburgs agrarisch geprägten Regionen. Der ökologische Landbau hat weiteres Wachstumspotenzial – die Nachfrage nach Bio-Produkten aus Brandenburg kann gegenwärtig noch nicht befriedigt werden.

Umstellung auf ökologischen Landbau

Die Umstellungsphase ist für viele Landwirte jedoch eine harte Zeit: Sie müssen die Anforderungen bereits einhalten, die in der Regel im Vergleich zur konventionellen Produktion mit geringeren Erträgen verbunden sind und können aber nicht die höheren Abnahmepreise am Bio-Markt verlangen. Weil im ökologischen Landbau auf vieles verzichtet wird, was Erträge und Leistungen optimiert, müssen Bio-Betriebe ganz besonders in Ausbildung und Beratung investieren. Produktionserweiterungen in die Verarbeitung oder die Vermarktung erfordern Investitionen. Gerade in der Veredlung heimischer Bio-Rohstoffe, aber auch im Handel liegen noch Potenziale, die auf dem hart umkämpften deutschen Lebensmittelmarkt nicht einfach zu erschließen sind.

Angeboten werden im Bundesprogramm (BÖLN) die Förderung der Beratung landwirtschaftlicher Unternehmen und Aquakulturunternehmen vor und während einer Umstellung auf die ökologische Produktionsweise sowie bei der Übernahme von ökologisch wirtschaftenden Unternehmen sowie über das Land die Richtlinie zur Förderung der Inanspruchnahme von landwirtschaftlichen Beratungsdienstleistungen.

Wachstumsbranche und Chance für Brandenburgs Landwirtschaft

Das Land Brandenburg unterstützt den ökologischen Landbau seit dem Jahr 1992. Aktuell ist ein enormes Wachstum bei den Anbauflächen zu verzeichnen. Das Landwirtschaftsministerium unterstützt die Betriebe auch zukünftig, um den Flächenanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu erhöhen. So hat Brandenburg in der aktuellen EU-Förderperiode die Fördersätze für die Einführung und Beibehaltung des ökologischen Landbaus angehoben und damit zu einer Stabilisierung und Erweiterung der Anbauflächen beigetragen. Für die nächste Förderperiode erfolgt eine erneute Überprüfung der Fördersätze für die Umstellungs- und Beibehaltungsprämie.

Maßnahmeprogramm zur Unterstützung der ökologischen Produktion

Das Maßnahmeprogramm will Wege für umstellungswillige Landwirte aufzeigen und eine bessere Markterschließung für regionale Bio-Produkte unterstützen. Hierzu gehören auch eine umfassende Verbraucherinformation und Öffentlichkeitsarbeit. Das Maßnahmeprogramm will und kann erste Impulse und Denkanstöße geben. Es ersetzt aber – gerade auch mit Blick auf die neue EU-Förderperiode und die neue EU-Öko-Verordnung – nicht eine weiter auszuarbeitende Strategie, die dazu führen soll, noch mehr Bio aus Brandenburg in die Regale zu bringen.

Erschließung zusätzlicher Potenziale für den Ökolandbau

Weitere Potenziale für eine Erhöhung des Anteils der ökologischen Produktion in Brandenburg zu erschließen wird nur gelingen, wenn wie bisher flankierende Förderinstrumente angeboten und gleichzeitig über entsprechende Vermarktungsstrategien die Erzeugerkosten in einem erhöhten Maße gedeckt werden. Das Land verfolgt mit seinem Maßnahmeprogramm das Ziel, den Anteil an ökologischen Frischeprodukten, wie zum Beispiel Obst, Gemüse und Fleisch sowie Produkten der ersten und zweiten Verarbeitungsstufe zu erhöhen, um das Vermarktungspotenzial in Brandenburg und Berlin bestmöglich ausnutzen zu können. Die Maßnahmeprogramm umfasst alle Förderbereiche, die für Bio-Betriebe verfügbar sind. Finanzierungsquellen stehen sowohl im Land, beim Bund und über die Europäische Union (EU) zur Verfügung.


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Allgemeine Informationen aus dem Bereich Landwirtschaft

Kontakt

Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
Abteilung:
Referat 33
Ansprechpartner:
Irene Kirchner
E-Mail:
irene.kirchner@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7620