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Förderung Zusammenarbeit für eine markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung sowie für nachhaltige Landnutzung und Betriebsführung

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Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der konzeptionellen Zusammenarbeit für eine markt und standortangepasste Landbewirtschaftung (Teil A) sowie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der Zusammenarbeit für die Implementierung und Verbreitung einer ressourcen-, klimaschonenden und klimaresistenten Landnutzung sowie einer nachhaltigen Betriebsführung (Teil B)

Diese Richtlinie ist zum 1. August 2018 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020.

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der konzeptionellen Zusammenarbeit für eine markt und standortangepasste Landbewirtschaftung (Teil A) sowie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der Zusammenarbeit für die Implementierung und Verbreitung einer ressourcen-, klimaschonenden und klimaresistenten Landnutzung sowie einer nachhaltigen Betriebsführung (Teil B)

Diese Richtlinie ist zum 1. August 2018 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020.

TEIL A

  • Ziel der Förderung

    Die Förderung in Teil A soll erreichen, dass durch die Zusammenarbeit von landwirtschaftlichen Betrieben mit anderen Akteuren und Akteurinnen, Maßnahmen zur markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung effektiver und effizienter umgesetzt werden. Insbesondere Projekte, die der Wiederherstellung, der Erhaltung und Verbesserung der mit der Landwirtschaft verbundenen Ökosysteme dienen und die den Anforderungen des Klimaschutzes in besonderem Maß gerecht werden, sollen gefördert werden.

    Die Förderung in Teil A soll erreichen, dass durch die Zusammenarbeit von landwirtschaftlichen Betrieben mit anderen Akteuren und Akteurinnen, Maßnahmen zur markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung effektiver und effizienter umgesetzt werden. Insbesondere Projekte, die der Wiederherstellung, der Erhaltung und Verbesserung der mit der Landwirtschaft verbundenen Ökosysteme dienen und die den Anforderungen des Klimaschutzes in besonderem Maß gerecht werden, sollen gefördert werden.

  • Was wird gefördert?

    Teil A gliedert sich in zwei Bereiche. Während der Konzepterarbeitung wird die strategisch planerische Grundlage für eine effektive und effiziente markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung geschaffen (im Sinne des § 1 Abs. 2 GAKG). In der Konzeptbegleitung/ dem Konzeptmanagement werden Entwicklungsprozesse initiiert, organisiert und die Umsetzung des Konzeptes begleitet.

    Teil A gliedert sich in zwei Bereiche. Während der Konzepterarbeitung wird die strategisch planerische Grundlage für eine effektive und effiziente markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung geschaffen (im Sinne des § 1 Abs. 2 GAKG). In der Konzeptbegleitung/ dem Konzeptmanagement werden Entwicklungsprozesse initiiert, organisiert und die Umsetzung des Konzeptes begleitet.

  • Wer wird gefördert?

    Zusammenschlüsse mehrerer Betriebsinhaber/ Betriebsinhaberinnen im Sinne des Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a) der VO EU Nr. 1307/2013 mit eigener Rechtspersönlichkeit, die eine landwirtschaftliche Tätigkeit auf Flächen, deren Nutzung überwiegend landwirtschaftlichen Zwecken dient, ausüben und den Betrieb selbst bewirtschaften.

    Oder Zusammenschlüsse einzelner oder mehrerer Betriebsinhaber/Betriebsinhaberinnen, im vorgenannten Sinne, mit anderen relevanten Akteuren/Akteurinnen.

    Insbesondere:

    • Vertretungen des landwirtschaftlichen Berufsstandes
    • Anbauverbände des ökologischen Landbaus
    • Selbsthilfeeinrichtungen der Land- und Forstwirtschaft
    • Wasser- und Bodenverbände bzw. entsprechende Unterhaltungsverbände
    • Vereinigungen, in denen Gemeinden oder Gemeindeverbände, Landwirte/Landwirtinnen und Vereinigungen, die im Schwerpunkt die Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege fördern, gleichberechtigt vertreten sind (zum Beispiel Landschaftspflegeverbände)
    • Anerkannte Naturschutzverbände
    • Umweltverbände
    • Gebietskörperschaften
    • Andere Träger öffentlicher Belange (unter anderen öffentliche Bildungsträger)

    Zusammenschlüsse mehrerer Betriebsinhaber/ Betriebsinhaberinnen im Sinne des Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a) der VO EU Nr. 1307/2013 mit eigener Rechtspersönlichkeit, die eine landwirtschaftliche Tätigkeit auf Flächen, deren Nutzung überwiegend landwirtschaftlichen Zwecken dient, ausüben und den Betrieb selbst bewirtschaften.

    Oder Zusammenschlüsse einzelner oder mehrerer Betriebsinhaber/Betriebsinhaberinnen, im vorgenannten Sinne, mit anderen relevanten Akteuren/Akteurinnen.

    Insbesondere:

    • Vertretungen des landwirtschaftlichen Berufsstandes
    • Anbauverbände des ökologischen Landbaus
    • Selbsthilfeeinrichtungen der Land- und Forstwirtschaft
    • Wasser- und Bodenverbände bzw. entsprechende Unterhaltungsverbände
    • Vereinigungen, in denen Gemeinden oder Gemeindeverbände, Landwirte/Landwirtinnen und Vereinigungen, die im Schwerpunkt die Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege fördern, gleichberechtigt vertreten sind (zum Beispiel Landschaftspflegeverbände)
    • Anerkannte Naturschutzverbände
    • Umweltverbände
    • Gebietskörperschaften
    • Andere Träger öffentlicher Belange (unter anderen öffentliche Bildungsträger)

  • Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

    Eine Förderung erfolgt nur bei Vorlage einer auf das Projekt bezogenen Kooperationsvereinbarung zwischen mindestens zwei Kooperationspartnern und über den Mindestzeitraum der Projektdurchführung. Es ist nachzuweisen, dass mindestens ein Kooperationspartner im Bereich der Landnutzung tätig ist.

    Der Verpflichtungszeitraum darf nicht kürzer als 2 Jahre sein; kann aber auf 5 Jahre verlängert werden.

    Die Zweckbindungsfrist von 5 Jahren muss eingehalten werden.

    Antragsstellende sind verpflichtet, spätestens drei Wochen vor dem Ende der Antragsfrist, die Antragsunterlagen für eine fachliche Vorprüfung an das zuständige Referat des MLUL zu übermitteln.

    Sowohl die Konzeptskizze als auch das erstellte Konzept sind von der zuständigen Bewilligungsbehörde abschließend zu genehmigen.

    Arbeitsschritte, Abstimmungen und Anpassungen sind zu dokumentieren und vorzulegen.

    Eine Förderung erfolgt nur bei Vorlage einer auf das Projekt bezogenen Kooperationsvereinbarung zwischen mindestens zwei Kooperationspartnern und über den Mindestzeitraum der Projektdurchführung. Es ist nachzuweisen, dass mindestens ein Kooperationspartner im Bereich der Landnutzung tätig ist.

    Der Verpflichtungszeitraum darf nicht kürzer als 2 Jahre sein; kann aber auf 5 Jahre verlängert werden.

    Die Zweckbindungsfrist von 5 Jahren muss eingehalten werden.

    Antragsstellende sind verpflichtet, spätestens drei Wochen vor dem Ende der Antragsfrist, die Antragsunterlagen für eine fachliche Vorprüfung an das zuständige Referat des MLUL zu übermitteln.

    Sowohl die Konzeptskizze als auch das erstellte Konzept sind von der zuständigen Bewilligungsbehörde abschließend zu genehmigen.

    Arbeitsschritte, Abstimmungen und Anpassungen sind zu dokumentieren und vorzulegen.

  • Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

    Zuschüsse können bis zu einer Höhe von 80 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben gewährt werden. Projekte mit besonderer Bedeutung für Umwelt-, Natur-, Klima- oder Tierschutz können mit bis zu 100 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben gefördert werden.

    Der Zuschuss für die Konzeptentwicklung kann einmalig bis zu 50.000 Euro betragen.

    Der Zuschuss für die Konzeptbegleitung/das Konzeptmanagement kann jährlich bis zu 50.000 Euro betragen.

    Die Auszahlung der Fördermittel folgt im Wege der Erstattung. Zuwendungsfähige Ausgaben können Personalkosten, Sachkosten und Gemeinkosten sein. Investive Kosten werden nicht bezuschusst.

    Zuschüsse können bis zu einer Höhe von 80 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben gewährt werden. Projekte mit besonderer Bedeutung für Umwelt-, Natur-, Klima- oder Tierschutz können mit bis zu 100 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben gefördert werden.

    Der Zuschuss für die Konzeptentwicklung kann einmalig bis zu 50.000 Euro betragen.

    Der Zuschuss für die Konzeptbegleitung/das Konzeptmanagement kann jährlich bis zu 50.000 Euro betragen.

    Die Auszahlung der Fördermittel folgt im Wege der Erstattung. Zuwendungsfähige Ausgaben können Personalkosten, Sachkosten und Gemeinkosten sein. Investive Kosten werden nicht bezuschusst.

  • Wo und wie erfolgt die Antragstellung?

    Der Antrag ist mit dem Ergebnis der fachlichen Vorprüfung vollständig und formgebunden bei der Bewilligungsbehörde, der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), einzureichen. Der Antragstermin wird auf der Internetseite des MLUL veröffentlicht.

    Der Antrag ist mit dem Ergebnis der fachlichen Vorprüfung vollständig und formgebunden bei der Bewilligungsbehörde, der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), einzureichen. Der Antragstermin wird auf der Internetseite des MLUL veröffentlicht.

Teil B

  • Ziel der Förderung

    Die Förderung dient der Stärkung kooperativer Strukturen und dem Wissenstransfer zur Eindämmung des Klimawandel oder der Anpassung an dessen Auswirkungen sowie zum Ressourcenschutz durch Erarbeitung und Umsetzung gemeinsamer Konzepte, Strategien und Umweltprojekte.

    Die Förderung dient der Stärkung kooperativer Strukturen und dem Wissenstransfer zur Eindämmung des Klimawandel oder der Anpassung an dessen Auswirkungen sowie zum Ressourcenschutz durch Erarbeitung und Umsetzung gemeinsamer Konzepte, Strategien und Umweltprojekte.

  • Was wird gefördert?

    • Einrichtung und Koordinierung regionaler und überregionaler Kooperationen
      und Netzwerke zwischen Landnutzungs-, Umwelt-, Bildungs- und/oder
      Wissenschaftsakteuren, einschließlich Maßnahmen der Informations- und
      Öffentlichkeitsarbeit, unter anderem die Durchführung von Veranstaltungen
    • Tagungen sowie Maßnahmen, die der Erarbeitung praxisorientierter Studien
      und Handlungsempfehlungen zur Umsetzung nachhaltiger Landnutzungs-
      methoden und Pilotvorhaben für eine nachhaltige klimaresistente
      Landnutzung dienen; soweit sie nicht unter Ziffer II. 2.1 und II. 2.2
      des Teils A dieser Richtlinie förderfähig sind.
    • Maßnahmen der Zusammenarbeit zur Einführung und Anwendung von
      betrieblichen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagementsystemen sowie zur
      Einführung komplexer Betriebsdokumentationssysteme zur nachhaltigen
      Nutzung natürlicher Ressourcen.
    • Individuell angepasste, betriebstypenspezifische und gruppenbezogene
      Wissenstransfer- und Informationsangebote für eine betriebliche
      Implementierung umweltverträglicher Verfahren durch Kooperationen
      zwischen Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Umweltver-
      bänden/-vereinen, Fachberatern bzw. Fachbehörden.
    • Einrichtung und Koordinierung regionaler und überregionaler Kooperationen
      und Netzwerke zwischen Landnutzungs-, Umwelt-, Bildungs- und/oder
      Wissenschaftsakteuren, einschließlich Maßnahmen der Informations- und
      Öffentlichkeitsarbeit, unter anderem die Durchführung von Veranstaltungen
    • Tagungen sowie Maßnahmen, die der Erarbeitung praxisorientierter Studien
      und Handlungsempfehlungen zur Umsetzung nachhaltiger Landnutzungs-
      methoden und Pilotvorhaben für eine nachhaltige klimaresistente
      Landnutzung dienen; soweit sie nicht unter Ziffer II. 2.1 und II. 2.2
      des Teils A dieser Richtlinie förderfähig sind.
    • Maßnahmen der Zusammenarbeit zur Einführung und Anwendung von
      betrieblichen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagementsystemen sowie zur
      Einführung komplexer Betriebsdokumentationssysteme zur nachhaltigen
      Nutzung natürlicher Ressourcen.
    • Individuell angepasste, betriebstypenspezifische und gruppenbezogene
      Wissenstransfer- und Informationsangebote für eine betriebliche
      Implementierung umweltverträglicher Verfahren durch Kooperationen
      zwischen Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Umweltver-
      bänden/-vereinen, Fachberatern bzw. Fachbehörden.

  • Wer wird gefördert?

    Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts Insbesondere: Landnutzer, wissenschaftliche Einrichtungen, Fach-, Umwelt-, Interessenverbände und -vereine, Bildungsträger, Tourismusanbieter im ländlichen Raum

    Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts Insbesondere: Landnutzer, wissenschaftliche Einrichtungen, Fach-, Umwelt-, Interessenverbände und -vereine, Bildungsträger, Tourismusanbieter im ländlichen Raum

  • Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

    Eine Förderung erfolgt u. a. nur bei Vorlage einer auf das Projekt bezogenen Kooperationsvereinbarung zwischen mindestens zwei Kooperationspartnern und über den Mindestzeitraum der Projektdurchführung. Es ist nachzuweisen, dass einer der Kooperationspartner im Bereich der Landnutzung tätig ist.

    Antragstellende müssen Erfahrungen/Referenzen im Bereich der regionalen oder landesweiten Vernetzung von Landnutzungsakteuren bzw. von Akteuren der Wissenschaft nachweisen.

    Eine Förderung erfolgt u. a. nur bei Vorlage einer auf das Projekt bezogenen Kooperationsvereinbarung zwischen mindestens zwei Kooperationspartnern und über den Mindestzeitraum der Projektdurchführung. Es ist nachzuweisen, dass einer der Kooperationspartner im Bereich der Landnutzung tätig ist.

    Antragstellende müssen Erfahrungen/Referenzen im Bereich der regionalen oder landesweiten Vernetzung von Landnutzungsakteuren bzw. von Akteuren der Wissenschaft nachweisen.

  • Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

    100 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten

    100 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten

  • Wo und wie erfolgt die Antragstellung?

    Anträge sind mit dem Ergebnis einer fachlichen Vorprüfung, welches durch das jeweils fachlich zuständige Referat des MLUL erarbeitet wird, vollständig und formgebunden bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) einzureichen.

    Anträge sind mit dem Ergebnis einer fachlichen Vorprüfung, welches durch das jeweils fachlich zuständige Referat des MLUL erarbeitet wird, vollständig und formgebunden bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) einzureichen.

Landwirtschaft
 
Allgemeine Informationen aus dem Bereich Landwirtschaft

Kontakt

Teil A

Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
Abteilung:
Referat 33
Ansprechpartner:
Marthe Rißmann
Position:
Agrarumweltmaßnahmen, ökologischer Landbau, Direktzahlungen
E-Mail:
marthe.rissmann@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7625
Umwelt
 

Teil B

Abteilung 5 - Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit
Abteilung:
Referat 51
Ansprechpartner:
Sabine Schneider
Position:
Grundsätze, Rechtsangelegenheiten, Haftungsfreistellung
E-Mail:
sabine.schneider@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7037