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Förderung im Bereich Marktstrukturverbesserung (Ernährungswirtschaft / Absatzförderung)

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Richtlinie im Bereich der Marktstrukturverbesserung

Diese Richtlinie ist am 1. Januar 2017 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020.

Richtlinie im Bereich der Marktstrukturverbesserung

Diese Richtlinie ist am 1. Januar 2017 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020.

Kurzinformation

  • Ziel der Förderung

    Mit der Förderung von investiven Maßnahmen zur Erfassung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse soll in Bezug auf Art, Menge und Qualität des Angebotes eine bessere Anpassung an die Erfordernisse des Marktes erreicht werden. Damit sind insbesondere Voraussetzungen für höhere Erlöse der Erzeuger zu schaffen. Dies dient der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und einer höheren Wertschöpfung einheimischer Erzeugnisse.

    Mit der Förderung von investiven Maßnahmen zur Erfassung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse soll in Bezug auf Art, Menge und Qualität des Angebotes eine bessere Anpassung an die Erfordernisse des Marktes erreicht werden. Damit sind insbesondere Voraussetzungen für höhere Erlöse der Erzeuger zu schaffen. Dies dient der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und einer höheren Wertschöpfung einheimischer Erzeugnisse.

  • Was wird gefördert?

    Investitionen für den Neu- und Ausbau von Kapazitäten für die Erfassung, Lagerung, Kühlung, Sortierung, marktgerechte Aufbereitung, Verpackung, Etikettierung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse einschließlich der technischen Einrichtungen sowie die innerbetriebliche Rationalisierung durch Umbau und/oder Modernisierung von technischen Einrichtungen.

    Welche Einschränkungen gibt es?

    Von der Förderung sind u.a. ausgeschlossen:

    • Investitionen auf der Einzelhandelsstufe
    • Verarbeitung von Erzeugnissen aus Drittländern
    • eingebrachte Grundstücke, Gebäude, Einrichtungen und technische Anlagen
    • Wohnbauten nebst Zubehör
    • Anschaffungskosten für PKW und Vertriebsfahrzeuge, Kosten für Büroeinrichtungen
    • Leasingkosten, Pachten, Steuern, Kauf von Patenten und Lizenzen, Kreditbeschaffungskosten, Zinsen, Abschreibungsbeträge
    • Ersatzbeschaffungen, Eigenleistungen, gebrauchte Maschinen und Anlagen

    Investitionen für den Neu- und Ausbau von Kapazitäten für die Erfassung, Lagerung, Kühlung, Sortierung, marktgerechte Aufbereitung, Verpackung, Etikettierung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse einschließlich der technischen Einrichtungen sowie die innerbetriebliche Rationalisierung durch Umbau und/oder Modernisierung von technischen Einrichtungen.

    Welche Einschränkungen gibt es?

    Von der Förderung sind u.a. ausgeschlossen:

    • Investitionen auf der Einzelhandelsstufe
    • Verarbeitung von Erzeugnissen aus Drittländern
    • eingebrachte Grundstücke, Gebäude, Einrichtungen und technische Anlagen
    • Wohnbauten nebst Zubehör
    • Anschaffungskosten für PKW und Vertriebsfahrzeuge, Kosten für Büroeinrichtungen
    • Leasingkosten, Pachten, Steuern, Kauf von Patenten und Lizenzen, Kreditbeschaffungskosten, Zinsen, Abschreibungsbeträge
    • Ersatzbeschaffungen, Eigenleistungen, gebrauchte Maschinen und Anlagen

  • Wer wird gefördert?

    Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit weniger als 50 Beschäftigten und deren Jahresumsatz oder Jahresbilanz 10 Mio. Euro nicht überschreitet, ohne Rücksicht auf ihre Rechtsform, deren Tätigkeit sich nicht gleichzeitig auf die Produktion von landwirtschaftlichen Grunderzeugnissen erstreckt sowie anerkannte Erzeugerorganisationen, deren Vereinigungen sowie Erzeugerzusammenschlüsse für Qualitätsprodukte von mindestens 5 Erzeugern.

    Bei Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Rahmen von Kooperationen und operationellen Gruppen besteht diese Fördermöglichkeit nur bis zum 31.12.2018.

    Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit weniger als 50 Beschäftigten und deren Jahresumsatz oder Jahresbilanz 10 Mio. Euro nicht überschreitet, ohne Rücksicht auf ihre Rechtsform, deren Tätigkeit sich nicht gleichzeitig auf die Produktion von landwirtschaftlichen Grunderzeugnissen erstreckt sowie anerkannte Erzeugerorganisationen, deren Vereinigungen sowie Erzeugerzusammenschlüsse für Qualitätsprodukte von mindestens 5 Erzeugern.

    Bei Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Rahmen von Kooperationen und operationellen Gruppen besteht diese Fördermöglichkeit nur bis zum 31.12.2018.

  • Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

    Nach Abschluss der getätigten Investition muss über 5 Jahre der Nachweis erbracht werden, dass mindestens 40 Prozent der Aufnahmekapazität über eine feste Bindung (Lieferverträge) zu Erzeugern gesichert wird. Die betriebswirtschaftliche Rentabilität des Unternehmens, die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens und eine nachhaltige Erreichbarkeit der unterstellten Absatzmengen sind mittels unabhängigem Gutachten zu dokumentieren.

    Mit der Investition darf erst nach Bewilligung begonnen werden, es sei denn, dass in begründeten Ausnahmefällen einem Antrag auf vorzeitigen Beginn zugestimmt wurde.

    Nach Abschluss der getätigten Investition muss über 5 Jahre der Nachweis erbracht werden, dass mindestens 40 Prozent der Aufnahmekapazität über eine feste Bindung (Lieferverträge) zu Erzeugern gesichert wird. Die betriebswirtschaftliche Rentabilität des Unternehmens, die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens und eine nachhaltige Erreichbarkeit der unterstellten Absatzmengen sind mittels unabhängigem Gutachten zu dokumentieren.

    Mit der Investition darf erst nach Bewilligung begonnen werden, es sei denn, dass in begründeten Ausnahmefällen einem Antrag auf vorzeitigen Beginn zugestimmt wurde.

  • Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

    Für die Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen im Sinne von Anhang I AEUV

    • bei Erzeugerzusammenschlüssen bis zu 35 Prozent
    • bei Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung bis zu 25 Prozent, sofern diese überwiegend Qualitätsprodukte erfassen und vermarkten bis zu 30 Prozent
    • bei Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung im Rahmen von Kooperationen bis zu 35 Prozent
    • bei Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung im Rahmen von OG oder deren Mitgliedern bis zu 50 Prozent

    Für die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu Nicht-Anhang-I-Erzeugnissen für mittlere Unternehmen bis zu 10 Prozent und für Kleinst- und kleine Unternehmen bis zu 20 Prozent

    Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zuwendung.

    Für die Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen im Sinne von Anhang I AEUV

    • bei Erzeugerzusammenschlüssen bis zu 35 Prozent
    • bei Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung bis zu 25 Prozent, sofern diese überwiegend Qualitätsprodukte erfassen und vermarkten bis zu 30 Prozent
    • bei Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung im Rahmen von Kooperationen bis zu 35 Prozent
    • bei Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung im Rahmen von OG oder deren Mitgliedern bis zu 50 Prozent

    Für die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu Nicht-Anhang-I-Erzeugnissen für mittlere Unternehmen bis zu 10 Prozent und für Kleinst- und kleine Unternehmen bis zu 20 Prozent

    Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zuwendung.

  • Wo und wie erfolgt die Antragstellung?

    Bewilligungsbehörde

    Die Antragstellung hat bei der zuständigen Bewilligungsbehörde, der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), zu erfolgen. Der Antrag ist formgebunden. Alle notwendigen Formulare stehen auf der Website der ILB "Marktstrukturverbesserung (2017 - 2020)" unter der Rubrik "Konditionen, Formulare und Dokumente" zum Download bereit.

    Bewilligungsbehörde

    Die Antragstellung hat bei der zuständigen Bewilligungsbehörde, der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), zu erfolgen. Der Antrag ist formgebunden. Alle notwendigen Formulare stehen auf der Website der ILB "Marktstrukturverbesserung (2017 - 2020)" unter der Rubrik "Konditionen, Formulare und Dokumente" zum Download bereit.

Landwirtschaft
 
Allgemeine Informationen aus dem Bereich Landwirtschaft

Kontakt

Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
Abteilung:
Referat 34
Ansprechpartner:
Peter Schubert
E-Mail:
peter.schubert@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7634