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Ausgleich von durch Wölfe verursachten Schäden

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Die Richtlinie tritt mit ihrer Veröffentlichung in Kraft. Eine Zuwendung darf erst gewährt werden, wenn die Richtlinie erfolgreich bei der Europäischen Kommission gemäß Abschnitt 1.2.1.4 sowie 1.2.1.5 der Rahmenregelung der Europäischen Union für staatliche Beihilfen im Agrar- und Forstsektor und in ländlichen Gebieten 2014-2020 (2014/C 204/01) notifiziert worden ist.

Die Richtlinie tritt mit ihrer Veröffentlichung in Kraft. Eine Zuwendung darf erst gewährt werden, wenn die Richtlinie erfolgreich bei der Europäischen Kommission gemäß Abschnitt 1.2.1.4 sowie 1.2.1.5 der Rahmenregelung der Europäischen Union für staatliche Beihilfen im Agrar- und Forstsektor und in ländlichen Gebieten 2014-2020 (2014/C 204/01) notifiziert worden ist.

Kurzinformation

  • Zielsetzung

    Gewährung von Ausgleichszahlungen zur Verbesserung der Akzeptanz des Wolfs bei gewerblichen Tierhaltern im ländlichen Raum (zum Beispiel Schäfer und Wildgehegebetreiber).

    Gewährung von Ausgleichszahlungen zur Verbesserung der Akzeptanz des Wolfs bei gewerblichen Tierhaltern im ländlichen Raum (zum Beispiel Schäfer und Wildgehegebetreiber).

  • Wer kann gefördert werden?

    Gefördert werden natürliche Personen, Personengesellschaften und juristische Personen, die Träger eines Unternehmens sind.

    Gefördert werden natürliche Personen, Personengesellschaften und juristische Personen, die Träger eines Unternehmens sind.

  • Welche Voraussetzungen gibt es?

    Zuwendungsempfänger müssen die im Internet veröffentlichten „Mindeststandards beim Schutz von Weidetierbeständen vor Wolfsübergriffen“ durchgeführt haben. Gehegewild muss entsprechend den Vorgaben des Paragraph 43 Absatz 2 in Verbindung mit Paragraph 42 Absatz 3 Nummern 1 bis 4 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) gehalten worden sein.  Wer die Förderung in Anspruch nehmen will, muss seine Nutztiere außerdem beim zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt angemeldet haben.

    Zuwendungsempfänger müssen die im Internet veröffentlichten „Mindeststandards beim Schutz von Weidetierbeständen vor Wolfsübergriffen“ durchgeführt haben. Gehegewild muss entsprechend den Vorgaben des Paragraph 43 Absatz 2 in Verbindung mit Paragraph 42 Absatz 3 Nummern 1 bis 4 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) gehalten worden sein.  Wer die Förderung in Anspruch nehmen will, muss seine Nutztiere außerdem beim zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt angemeldet haben.

  • Wie wird gefördert?

    Geschädigten Tierhaltern kann ein Schadensausgleich in Höhe von 100 Prozent des errechneten direkten Schadens (Schäden an Nutztieren) und 80 Prozent (Anteilfinanzierung) des errechneten indirekten Schadens (sonstige Schäden infolge des Übergriffs) ersetzt werden.

    Geschädigten Tierhaltern kann ein Schadensausgleich in Höhe von 100 Prozent des errechneten direkten Schadens (Schäden an Nutztieren) und 80 Prozent (Anteilfinanzierung) des errechneten indirekten Schadens (sonstige Schäden infolge des Übergriffs) ersetzt werden.

  • Welche Einschränkungen gibt es?

    Der Zuwendungsempfänger muss den eingetretenen Schaden nach seiner Entdeckung unverzüglich, spätestens aber vor Ablauf von 24 Stunden, beim Landesamt für Umwelt oder dem örtlich zuständigen Landratsamt bzw. der örtlich zuständigen kreisfreien Stadt (Untere Naturschutzbehörde) melden, damit die Schadensursache mit hinreichender Gewissheit festgestellt werden kann.

    • Zentrale Schadenshotline für Tierhalter bei Übergriffen durch den Wolf:
      Telefon: 0172 - 5641700

    Der Zuwendungsempfänger muss den eingetretenen Schaden nach seiner Entdeckung unverzüglich, spätestens aber vor Ablauf von 24 Stunden, beim Landesamt für Umwelt oder dem örtlich zuständigen Landratsamt bzw. der örtlich zuständigen kreisfreien Stadt (Untere Naturschutzbehörde) melden, damit die Schadensursache mit hinreichender Gewissheit festgestellt werden kann.

    • Zentrale Schadenshotline für Tierhalter bei Übergriffen durch den Wolf:
      Telefon: 0172 - 5641700

  • Wann und wo ist der Antrag einzureichen?

    Der Schadensausgleich ist beim Landesamt für Umwelt (LfU) zu beantragen. Der Antrag ist spätestens 6 Monate nach der Schadensmeldung zu stellen.

    Der Schadensausgleich ist beim Landesamt für Umwelt (LfU) zu beantragen. Der Antrag ist spätestens 6 Monate nach der Schadensmeldung zu stellen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Service
 

Kontakt

Organisation:
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg
Abteilung 4 - Naturschutz
Abteilung:
Referat 42
Ansprechpartner:
Ekkehard Kluge
E-Mail:
ekkehard.kluge@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7034