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Ausgleich von durch Wölfe verursachten Schäden

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Die Richtlinie tritt mit Wirkung zum 17. Oktober 2019 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2023.

Da die Richtlinie in ihrer Geltungsdauer über den Programmplanungszeitraum für die ländliche Entwicklung 2014–2020 hinausgeht, wird ab dem 1. Januar 2021 die Anpassung der Richtlinie an den Rechtsrahmen für den nachfolgenden Programmplanungszeitraum für die ländliche Entwicklung erfolgen.

Die Richtlinie tritt mit Wirkung zum 17. Oktober 2019 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2023.

Da die Richtlinie in ihrer Geltungsdauer über den Programmplanungszeitraum für die ländliche Entwicklung 2014–2020 hinausgeht, wird ab dem 1. Januar 2021 die Anpassung der Richtlinie an den Rechtsrahmen für den nachfolgenden Programmplanungszeitraum für die ländliche Entwicklung erfolgen.

Kurzinformation

  • Zielsetzung

    Gewährung von Ausgleichszahlungen zur Verbesserung der Akzeptanz des Wolfs bei gewerblichen Tierhaltern im ländlichen Raum (zum Beispiel Schäfer und Wildgehegebetreiber).

    Gewährung von Ausgleichszahlungen zur Verbesserung der Akzeptanz des Wolfs bei gewerblichen Tierhaltern im ländlichen Raum (zum Beispiel Schäfer und Wildgehegebetreiber).

  • Wer kann gefördert werden?

    Gefördert werden natürliche Personen, Personengesellschaften und juristische Personen, die Träger eines Unternehmens sind.

    Gefördert werden natürliche Personen, Personengesellschaften und juristische Personen, die Träger eines Unternehmens sind.

  • Welche Voraussetzungen gibt es?

    Zuwendungsempfänger müssen die im Internet veröffentlichten „Mindeststandards beim Schutz von Weidetierbeständen vor Wolfsübergriffen“ durchgeführt haben. Gehegewild muss entsprechend den Vorgaben des Paragraph 43 Absatz 2 in Verbindung mit Paragraph 42 Absatz 3 Nummern 1 bis 4 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) gehalten worden sein.  Wer die Förderung in Anspruch nehmen will, muss seine Nutztiere außerdem beim zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt angemeldet haben.

    Zuwendungsempfänger müssen die im Internet veröffentlichten „Mindeststandards beim Schutz von Weidetierbeständen vor Wolfsübergriffen“ durchgeführt haben. Gehegewild muss entsprechend den Vorgaben des Paragraph 43 Absatz 2 in Verbindung mit Paragraph 42 Absatz 3 Nummern 1 bis 4 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) gehalten worden sein.  Wer die Förderung in Anspruch nehmen will, muss seine Nutztiere außerdem beim zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt angemeldet haben.

  • Wie wird gefördert?

    Geschädigten Tierhaltern (Zuwendungsempfänger) kann nunmehr ein Schadensausgleich in Höhe von bis zu 100 Prozent des errechneten direkten beziehungsweise indirekten Schadens gemäß 2.1 und 2.2 der Richtlinie ersetzt werden (zum Beispiel Schäden an Nutztieren einschließlich Herdenschutz- und Hütehunden, Tierarztkosten, sonstige Schäden infolge des Übergriffs, jedoch keine Schäden Dritter). Kosten für die Beseitigung/Entfernung von Falltieren werden nicht mit der Richtlinie gefördert.

    Geschädigten Tierhaltern (Zuwendungsempfänger) kann nunmehr ein Schadensausgleich in Höhe von bis zu 100 Prozent des errechneten direkten beziehungsweise indirekten Schadens gemäß 2.1 und 2.2 der Richtlinie ersetzt werden (zum Beispiel Schäden an Nutztieren einschließlich Herdenschutz- und Hütehunden, Tierarztkosten, sonstige Schäden infolge des Übergriffs, jedoch keine Schäden Dritter). Kosten für die Beseitigung/Entfernung von Falltieren werden nicht mit der Richtlinie gefördert.

  • Welche Einschränkungen gibt es?

    Der Zuwendungsempfänger muss den eingetretenen Schaden nach seiner Entdeckung unverzüglich, spätestens aber vor Ablauf von 24 Stunden, beim Landesamt für Umwelt oder dem örtlich zuständigen Landratsamt beziehungsweise der örtlich zuständigen kreisfreien Stadt (Untere Naturschutzbehörde) melden, damit die Schadensursache mit hinreichender Gewissheit festgestellt werden kann.

    • Zentrale Schadenshotline für Tierhalter bei Übergriffen durch den Wolf:
      Telefon: 0172 - 5641700

    Der Zuwendungsempfänger muss den eingetretenen Schaden nach seiner Entdeckung unverzüglich, spätestens aber vor Ablauf von 24 Stunden, beim Landesamt für Umwelt oder dem örtlich zuständigen Landratsamt beziehungsweise der örtlich zuständigen kreisfreien Stadt (Untere Naturschutzbehörde) melden, damit die Schadensursache mit hinreichender Gewissheit festgestellt werden kann.

    • Zentrale Schadenshotline für Tierhalter bei Übergriffen durch den Wolf:
      Telefon: 0172 - 5641700

  • Wann und wo ist der Antrag einzureichen?

    Der Schadensausgleich ist beim Landesamt für Umwelt (LfU) zu beantragen. Der Antrag ist spätestens 6 Monate nach der Schadensmeldung zu stellen.

    Der Schadensausgleich ist beim Landesamt für Umwelt (LfU) zu beantragen. Der Antrag ist spätestens 6 Monate nach der Schadensmeldung zu stellen.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen

Service
 

Kontakt

Organisation:
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg
Abteilung 4 - Naturschutz
Abteilung:
Referat 42
Ansprechpartner:
Ekkehard Kluge
E-Mail:
ekkehard.kluge@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7034