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10.10.2019

Bildung für den Tierschutz

Potsdam – Tierhalter in Brandenburg können eine Reihe von Angeboten zu Themen des Tierschutzes beziehungsweise des Tierwohls nutzen. Unterstützt werden diese Angebote vom Agrar- und Umweltministerium mit der „Richtlinie Ländliche Berufsbildung“ (LBb-Richtlinie). Für dieses Programm stehen jährlich eine Million Euro zur Verfügung. Zielgruppe sind in der Landwirtschaft tätige Personen sowie Multiplikatoren.

„Die im Tierschutzplan des Landes Brandenburg aufgelisteten 144 Maßnahmen sind vielfach verbunden mit der Forderung nach Bildungsangeboten, die der Umsetzung dieses Plans dienen“, so Agrarminister Jörg Vogelsänger: „Die im Land breit aufgestellte Agrar-Bildungslandschaft bietet eine gute Grundlage dafür.“

Die Brandenburgische Landwirtschaftsakademie (BLAk) an der Heimvolkshochschule am Seddiner See, die Regionalstellen für Bildung im Agrarbereich (RBA), der Landesbauernverband mit seinen Kreisverbänden und weitere Bildungsanbieter sind erfahrene und zuverlässige Partner von Praxis und Verwaltung.

Bei der Erarbeitung eines attraktiven Weiterbildungsangebots orientieren sich die Bildungsträger stets am aktuellen Bedarf der Tierhalter sowie am Brandenburger Tierschutzplan. So wurden bereits Veranstaltungen zum stressfreien Umgang mit Rindern, zur Haltung von Schweinen mit unkupierten Schwänzen, zum sach- und fachgerechten Betäuben und Nottöten von Schweinen oder zur Pferdehaltung durchgeführt.

Links zu Seminaren, Schulungen und Exkursionen in Brandenburg-Berlin

Seiten der Regionalstellen für Bildung im Agrarbereich (RBA) im Land Bandenburg:

Angeboten werden neben Seminaren, Workshops und Fachtagungen auch betriebsinterne Schulungen. Für ausländische Arbeitskräfte, beispielsweise aus Polen, kann eine Weiterbildung in der Muttersprache organisiert werden.

E-Learning von zuhause

Eine weitere Möglichkeit bietet das E-Learning-Angebot zu den Tierarten Schwein, Rinder und Geflügel der Landakademie. Der Vorteil der Onlinekurse liegt darin, dass Nutzer nicht orts- und zeitgebunden sind und selbst das Lerntempo vorgeben. Lediglich ein Computer und ein Online-Zugang werden benötigt.

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Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Internationale Kooperation
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Name:
Dr. Jens-Uwe Schade
Position:
Referatsleiter und Pressesprecher
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Telefon:
+49 331 866-7016