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27.08.2019

Märkische Äpfel sind reif - von Evelina bis Pinova - Vogelsänger eröffnet die Kernobstsaison in Brandenburg

Termin: Montag, 2. September 2019
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Apfelplantage an der Landstraße Richtung Phöben
Märkische Obstbau GmbH
Ortsteil Schmergow
14550 Groß Kreutz

Schmergow – Am kommenden Montag (2. September) eröffnet Agrarminister Jörg Vogelsänger zusammen mit dem Präsidenten des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg Dr. Klaus Henschel und Madeleine Reichelt, Baumblütenkönigin 2019/20, die Apfelsaison in Brandenburg. Nach ersten Prognosen fällt die Brandenburger Apfelernte geringer aus als im Vorjahr.

Das Landesamt für Statistik erwartet die niedrigste Apfelernte seit 2011. Es wird derzeit von einer Erntemenge von rund 15.000 Tonnen ausgegangen, bei einer Anbaufläche von 901 Hektar. Im Jahr 2018 wurden noch 28.928 Tonnen in Brandenburg gepflückt. Mit einer Anbaufläche von rund 900 Hektar ist der Apfel immer noch die dominierende Obstart in der Mark, trotz des Rückgangs von 11.000 Hektar im Jahr 1990. Ursachen für die niedrigen Erträge waren die Frostperioden von Anfang April bis Anfang Mai sowie der Fruchtfall im Juni, bedingt durch Trockenheit und Hitze. Einige Obstbaubetriebe müssen in diesem Jahr sogar Totalausfälle bei den Äpfeln rechnen.

Die Einbußen in der Menge ändern jedoch nichts an der ausgezeichneten Qualität und dem Geschmack der Äpfel. Zu den führenden Sorten in Brandenburg gehören Jonagold, Idared und Pinova. Hauptanbaugebiete liegen in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Märkisch-Oderland sowie um Frankfurt (Oder).

Die Märkische Obstbau GmbH

Die diesjährige Saisoneröffnung findet bei der Märkischen Obstbau GmbH in Schmergow statt. Der Familienbetrieb baut im Havelland Äpfel auf 65 Hektar die Sorten Galmac, Elstar, Boskoop, Jonathan, Pinova, Pilot und Rubinette an. Die Märkische Obstbau GmbH wurde von Manfred Seidel 1990 gegründet.

Der jetzige Geschäftsführer ist sein Sohn Jörg Seidel. In dem Familienbetrieb werden derzeit drei feste Mitarbeiter sowie 30 bis 40 Saisonarbeitskräfte beschäftigt. Neben Äpfel werden auf weiteren 204 Hektar: Süßkirschen (22 Hektar), Sauerkirschen (13 Hektar), Erdbeeren (3,7 Hektar) Birnen (2 Hektar) sowie Pflaumen, Aprikosen, Gurken Kartoffeln, Getreide sowie Dill angebaut. In der Vergangenheit wurden 20 Hektar Neupflanzungen realisiert, davon fünf Hektar mit Äpfeln und ein Hektar mit Süßkirschen.

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Referatsleiter und Pressesprecher
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