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Entsorgung von Abfällen aus Gewerbe

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Als Abfall aus Gewerbe wird der Abfall betrachtet, der aus der gewerblichen Tätigkeit (zum Beispiel Handwerker, Handelsfirmen) und der industriellen Produktion stammt. Die Grundpflichten der Kreislaufwirtschaft an Betriebe bestehen in der Vermeidung, Verwertung und Beseitigung im Einklang mit Paragraph 7 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG).

Zunächst ist der Gewerbebetrieb als Abfallerzeuger verantwortlich für die Einstufung seiner Abfälle nach der Abfallverzeichnisverordnung. Hierfür sind in erster Linie Entsorgungshinweise der Hersteller zu den eingesetzten Stoffen zu berücksichtigen. Für Stoffgemische sind entweder Abfallanalysen anzufertigen oder Entsorgungshinweise der gefahrenrelevanten Bestandteile des Stoffgemischs zu berücksichtigen.

Die Einstufung von Abfällen, für die ein gefährlicher und ein nicht gefährlicher Abfallschlüssel in der Abfallverzeichhnisverordnung aufgeführt ist, basiert auf den verbindlich eingeführten Vollzugshinweisen des Miniteriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL). Weitere Informationen und Hilfestellungen zur Abfalleinstufung geben die Abfallwirtschaftsbehörden des Landes Brandenburg.

Ein Großteil der im Gewerbe anfallenden Abfälle können über den jeweiligen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger entsorgt werden.

Ebenso ist eine Entsorgung über ein zugelassenes Entsorgungsunternehmen möglich. Ein zugelassenes Entsorgungsunternehmen hat mindestens eine behördlich erteilte Beförderernummer. Zu Beachten ist, dass der Abfallerzeuger seiner Entsorgungspflicht erst mit der letztendlichen ordnungsgemäßen Entsorgung vollständig nachgekommen ist. Insofern sollte sich der Abfallerzeuger über den Verbleib seiner Abfälle vergewissern. Viele Entsorgungsunternehmen sind als Fachbetrieb zertifiziert. Einen Überblick über zertifizierte Betriebe erhalten Sie im Fachbetrieberegister der ZKS-Abfall.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zur Charakterisierung und der Entsorgung der wesentlichen Abfälle aus diesem Segment.

Als Abfall aus Gewerbe wird der Abfall betrachtet, der aus der gewerblichen Tätigkeit (zum Beispiel Handwerker, Handelsfirmen) und der industriellen Produktion stammt. Die Grundpflichten der Kreislaufwirtschaft an Betriebe bestehen in der Vermeidung, Verwertung und Beseitigung im Einklang mit Paragraph 7 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG).

Zunächst ist der Gewerbebetrieb als Abfallerzeuger verantwortlich für die Einstufung seiner Abfälle nach der Abfallverzeichnisverordnung. Hierfür sind in erster Linie Entsorgungshinweise der Hersteller zu den eingesetzten Stoffen zu berücksichtigen. Für Stoffgemische sind entweder Abfallanalysen anzufertigen oder Entsorgungshinweise der gefahrenrelevanten Bestandteile des Stoffgemischs zu berücksichtigen.

Die Einstufung von Abfällen, für die ein gefährlicher und ein nicht gefährlicher Abfallschlüssel in der Abfallverzeichhnisverordnung aufgeführt ist, basiert auf den verbindlich eingeführten Vollzugshinweisen des Miniteriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL). Weitere Informationen und Hilfestellungen zur Abfalleinstufung geben die Abfallwirtschaftsbehörden des Landes Brandenburg.

Ein Großteil der im Gewerbe anfallenden Abfälle können über den jeweiligen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger entsorgt werden.

Ebenso ist eine Entsorgung über ein zugelassenes Entsorgungsunternehmen möglich. Ein zugelassenes Entsorgungsunternehmen hat mindestens eine behördlich erteilte Beförderernummer. Zu Beachten ist, dass der Abfallerzeuger seiner Entsorgungspflicht erst mit der letztendlichen ordnungsgemäßen Entsorgung vollständig nachgekommen ist. Insofern sollte sich der Abfallerzeuger über den Verbleib seiner Abfälle vergewissern. Viele Entsorgungsunternehmen sind als Fachbetrieb zertifiziert. Einen Überblick über zertifizierte Betriebe erhalten Sie im Fachbetrieberegister der ZKS-Abfall.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zur Charakterisierung und der Entsorgung der wesentlichen Abfälle aus diesem Segment.

  • Gewerbliche Siedlungsabfälle

    Gewerbliche Siedlungsabfälle sind Ihrer Zusammensetzung nach ähnlich den Abfällen aus privaten Haushalten, zum Beispiel

    • Abfälle aus Büro- und Verwaltungstätigkeit,
    • aus dem Lager- und Logistikbereich,
    • aus dem Bereich Catering usw. 

    Für diese Abfälle sind die Regelungen der Gewerbeabfallverordnung zu beachten.

    Gewerbliche Siedlungsabfälle sind Ihrer Zusammensetzung nach ähnlich den Abfällen aus privaten Haushalten, zum Beispiel

    • Abfälle aus Büro- und Verwaltungstätigkeit,
    • aus dem Lager- und Logistikbereich,
    • aus dem Bereich Catering usw. 

    Für diese Abfälle sind die Regelungen der Gewerbeabfallverordnung zu beachten.

  • Bau- und Abbruchabfälle

    Unter Bau- und Abbruchabfälle fallen alle Abfälle, die beim Bau und Renovieren bzw. Demontage von Gebäuden oder Gewerbe- und Industrieanlagen anfallen. Als Entsorgungssysteme werden hauptsächlich Absetz- und Abrollcontainer, für manche Abfallarten auch Big Bags, eingesetzt. Für bestimmte Bau- und Abbruchabfälle ergeben sich durch die Gewerbeabfallverordnung eine strikte Getrennthaltungspflicht.

    Unter Bau- und Abbruchabfälle fallen alle Abfälle, die beim Bau und Renovieren bzw. Demontage von Gebäuden oder Gewerbe- und Industrieanlagen anfallen. Als Entsorgungssysteme werden hauptsächlich Absetz- und Abrollcontainer, für manche Abfallarten auch Big Bags, eingesetzt. Für bestimmte Bau- und Abbruchabfälle ergeben sich durch die Gewerbeabfallverordnung eine strikte Getrennthaltungspflicht.

  • Mineralische Abfälle

    Die Mineralischen Abfälle sind der größte Abfallstrom im Land Brandenburg. Eine große Teilmenge kommt aus den Bau- und Abbruchabfällen. Es handelt sich hierbei um die Abfallfraktion Boden und Bauschutt, wobei es beim Bauschutt verschiedene Fraktionen gibt, zum Beispiel

    • Ziegel,
    • Estrich,
    • Beton usw.

    Eine andere große Teilmenge sind die Schlacken und Aschen aus der Stahlwerks- und Hüttenindustrie sowie den Kraftwerken.

     Mineralische Bauabfälle werden jedoch gegenwärtig noch nicht im erforderlichen Umfang einem effektiven Recycling zugeführt und hergestellte Recycling-Baustoffe kommen noch nicht in genügendem Umfang mit dem Ziel der Schonung natürlicher Ressourcen zum Einsatz. Auch können neue Einsatzpotenziale, zum Beispiel für RC-Beton, für den Gebäudeneubau erschlossen und damit natürliche Rohstoffe substituiert werden. Eine Vielzahl beispielhafter Bauprojekte in Deutschland beweist, dass dies möglich ist. Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft im Jahr 2013 die Initiative ergriffen und das Projekt Steigerung der Ressourceneffizienz des Recyclings von mineralischen Bau- und Abbruchabfällen ins Leben gerufen.

    Die Mineralischen Abfälle sind der größte Abfallstrom im Land Brandenburg. Eine große Teilmenge kommt aus den Bau- und Abbruchabfällen. Es handelt sich hierbei um die Abfallfraktion Boden und Bauschutt, wobei es beim Bauschutt verschiedene Fraktionen gibt, zum Beispiel

    • Ziegel,
    • Estrich,
    • Beton usw.

    Eine andere große Teilmenge sind die Schlacken und Aschen aus der Stahlwerks- und Hüttenindustrie sowie den Kraftwerken.

     Mineralische Bauabfälle werden jedoch gegenwärtig noch nicht im erforderlichen Umfang einem effektiven Recycling zugeführt und hergestellte Recycling-Baustoffe kommen noch nicht in genügendem Umfang mit dem Ziel der Schonung natürlicher Ressourcen zum Einsatz. Auch können neue Einsatzpotenziale, zum Beispiel für RC-Beton, für den Gebäudeneubau erschlossen und damit natürliche Rohstoffe substituiert werden. Eine Vielzahl beispielhafter Bauprojekte in Deutschland beweist, dass dies möglich ist. Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft im Jahr 2013 die Initiative ergriffen und das Projekt Steigerung der Ressourceneffizienz des Recyclings von mineralischen Bau- und Abbruchabfällen ins Leben gerufen.

  • Gefährliche Abfälle

    Abfälle sind den gefährlichen Abfällen („hazardous waste“)  zu zuordnen, wenn durch Ihre Inhaltsstoffe eine erhöhte Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht. Sie sind gekennzeichnet durch zum Beispiel einen erhöhten Gehalt an Schwermetallen oder das sie ein Gefährlichkeitsmerkmal, wie zum Beispiel giftig oder ätzend, aufweisen. Für die Entsorgung von gefährlichen Abfällen sind je nach Konsistenz verschiedene Logistiksysteme möglich. Dies kann eine Art Mülltonne, ein Abroll- oder Absetzcontainer, ein Tanksystem aber auch ein Einwegbehälter sein.

    Die Entsorgung von Sonderabfällen erfolgt nach den Vorgaben der Nachweisverordnung und beinhaltet eine Vorabkontrolle und eine Verbleibskontrolle. In der Vorabkontrolle wird mittels Prüfung einer Analyse des Abfalls und Erstellung eines Entsorgungsdokumentes (Entsorgungsnachweis), der Weg des Abfalls in eine Entsorgungsanlage geprüft. Nach Freigabe des Weges durch die SBB Sonderabfallentsorgungsgesellschaft Berlin Brandenburg, wird mittels Begleitschein- beziehungsweise Übernahmescheine (als Transportpapier für die Fahrt) der ordnungsgemäße Entsorgungsweg dokumentiert. Diese Verfahren werden mittels elektronischer Nachweisführung abgebildet.

    Das Land Brandenburg hat zusammen mit dem Land Berlin, Abfallerzeugern und Abfallentsorgern die SBB Sonderabfallentsorgungsgesellschaft Berlin Brandenburg im Jahre 1994 auf den Weg gebracht, die die Entsorgung von Sonderabfällen im Land Brandenburg und Berlin überwacht und teilweise steuert. Ob ein Abfall gefährlich ist wird mittels Vollzugshinweise zur Zuordnung von Abfällen zu den Abfallarten eines Spiegeleintrages in der Abfallverzeichnis-Verordnung bestimmt bzw. das Landesamt für Umwelt legt dies fest.

    Abfälle sind den gefährlichen Abfällen („hazardous waste“)  zu zuordnen, wenn durch Ihre Inhaltsstoffe eine erhöhte Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht. Sie sind gekennzeichnet durch zum Beispiel einen erhöhten Gehalt an Schwermetallen oder das sie ein Gefährlichkeitsmerkmal, wie zum Beispiel giftig oder ätzend, aufweisen. Für die Entsorgung von gefährlichen Abfällen sind je nach Konsistenz verschiedene Logistiksysteme möglich. Dies kann eine Art Mülltonne, ein Abroll- oder Absetzcontainer, ein Tanksystem aber auch ein Einwegbehälter sein.

    Die Entsorgung von Sonderabfällen erfolgt nach den Vorgaben der Nachweisverordnung und beinhaltet eine Vorabkontrolle und eine Verbleibskontrolle. In der Vorabkontrolle wird mittels Prüfung einer Analyse des Abfalls und Erstellung eines Entsorgungsdokumentes (Entsorgungsnachweis), der Weg des Abfalls in eine Entsorgungsanlage geprüft. Nach Freigabe des Weges durch die SBB Sonderabfallentsorgungsgesellschaft Berlin Brandenburg, wird mittels Begleitschein- beziehungsweise Übernahmescheine (als Transportpapier für die Fahrt) der ordnungsgemäße Entsorgungsweg dokumentiert. Diese Verfahren werden mittels elektronischer Nachweisführung abgebildet.

    Das Land Brandenburg hat zusammen mit dem Land Berlin, Abfallerzeugern und Abfallentsorgern die SBB Sonderabfallentsorgungsgesellschaft Berlin Brandenburg im Jahre 1994 auf den Weg gebracht, die die Entsorgung von Sonderabfällen im Land Brandenburg und Berlin überwacht und teilweise steuert. Ob ein Abfall gefährlich ist wird mittels Vollzugshinweise zur Zuordnung von Abfällen zu den Abfallarten eines Spiegeleintrages in der Abfallverzeichnis-Verordnung bestimmt bzw. das Landesamt für Umwelt legt dies fest.

  • Verpackungen

    Die Entsorgung von Verpackungen aus Gewerbe erfolgt nach Paragraph 15 Verpackungsgesetz (VerpackG). Für Verpackungen aus Gewerbe besteht grundsätzlich eine Entsorgungspflicht des Herstellers bzw. Vertreibers. Sofern aufgrund der regelmäßig beim Gewerbetreibenden anfallenden Verpackungsmengen eine Entsorgung über die dualen System (siehe auch Produktverantwortung) nicht möglich ist) nicht möglich ist, muss eine anderweitige Entsorgung organisiert werden.

    Die Entsorgung von Verpackungen aus Gewerbe erfolgt nach Paragraph 15 Verpackungsgesetz (VerpackG). Für Verpackungen aus Gewerbe besteht grundsätzlich eine Entsorgungspflicht des Herstellers bzw. Vertreibers. Sofern aufgrund der regelmäßig beim Gewerbetreibenden anfallenden Verpackungsmengen eine Entsorgung über die dualen System (siehe auch Produktverantwortung) nicht möglich ist) nicht möglich ist, muss eine anderweitige Entsorgung organisiert werden.

  • Elektro- und Elektronikaltgeräte

    Für die Entsorgung von Elektro- und Elektronikaltgeräten aus dem Gewerbe ist grundsätzlich der Hersteller verantwortlich (Paragraph 19 Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG)).

    Für die Entsorgung von Elektro- und Elektronikaltgeräten aus dem Gewerbe ist grundsätzlich der Hersteller verantwortlich (Paragraph 19 Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG)).

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen

Abfall
 
Allgemeine Informationen aus dem Bereich Abfall
Abteilung 5 - Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit
Abteilung:
Referat 51
Ansprechpartner:
Hanna Grießbaum
E-Mail:
hannajanina.griessbaum@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7358