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Zur Feststellung der Luftqualität sind die Emissionen und Immissionen von Luftschadstoffen zu ermitteln und zu beurteilen. Die Luftqualitätsrichtlinie (2008/50/EG) legt hierzu unter anderem Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid fest. Die Richtlinie ist in Deutschland mit der Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen – 39. Bundesimmissionsschutz-Verordung (BImSchV) umgesetzt worden. Zur Einhaltung der Grenzwerte ist in einigen Brandenburger Städten die Aufstellung von Luftreinhalte- und Aktionsplänen erforderlich.

Im Jahr 2014 wurde in der Stadt Frankfurt (Oder) der über den Tag gemittelte Grenzwert für Feinstaub (PM10) in Höhe von 50 Mikrogramm pro Quadratmeter (µg/m3) an einem besonders verkehrsbelasteten Straßenabschnitt an mehr als 35 Tagen überschritten. Ursache waren auch ungünstige meteorologische Ausbreitungsbedingungen - sogenannte Episoden, die zu Grenzwertüberschreitungen führen. In einem gemeinsamen Untersuchungsvorhaben mehrerer Bundesländer und des Umweltbundesamtes, an dem sich das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft beteiligt, werden zur Zeit die Ursachen für die erhöhten Feinstaubbelastungen unter anderem in Ostbrandenburg, untersucht. Die Ergebnisse werden in die weitere Prüfung möglicher Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität eingehen.

In der Landeshauptstadt Potsdam wurde der über das Kalenderjahr gemittelte Grenzwert für Stickstoffdioxid in Höhe von 40 µg/m3 in den Jahren 2014 und 2015 an einigen besonders verkehrsbelasteten Straßenabschnitten überschritten. Für Potsdam wurden auf der Grundlage einer aktualisierten Ursachenanalyse durch einen externen Gutachter weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität entwickelt. Diese sind in die 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt Potsdam eingeflossen. Der Planentwurf liegt seit dem 23. Februar 2016 vor. Bei Umsetzung der aufgenommenen Maßnahmen ist davon auszugehen, dass spätestens ab dem Jahr 2020 keine Grenzwertüberschreitungen mehr auftreten werden. Am 23. Februar 2016 wurde der Planentwurf der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

Zur Feststellung der Luftqualität sind die Emissionen und Immissionen von Luftschadstoffen zu ermitteln und zu beurteilen. Die Luftqualitätsrichtlinie (2008/50/EG) legt hierzu unter anderem Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid fest. Die Richtlinie ist in Deutschland mit der Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen – 39. Bundesimmissionsschutz-Verordung (BImSchV) umgesetzt worden. Zur Einhaltung der Grenzwerte ist in einigen Brandenburger Städten die Aufstellung von Luftreinhalte- und Aktionsplänen erforderlich.

Im Jahr 2014 wurde in der Stadt Frankfurt (Oder) der über den Tag gemittelte Grenzwert für Feinstaub (PM10) in Höhe von 50 Mikrogramm pro Quadratmeter (µg/m3) an einem besonders verkehrsbelasteten Straßenabschnitt an mehr als 35 Tagen überschritten. Ursache waren auch ungünstige meteorologische Ausbreitungsbedingungen - sogenannte Episoden, die zu Grenzwertüberschreitungen führen. In einem gemeinsamen Untersuchungsvorhaben mehrerer Bundesländer und des Umweltbundesamtes, an dem sich das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft beteiligt, werden zur Zeit die Ursachen für die erhöhten Feinstaubbelastungen unter anderem in Ostbrandenburg, untersucht. Die Ergebnisse werden in die weitere Prüfung möglicher Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität eingehen.

In der Landeshauptstadt Potsdam wurde der über das Kalenderjahr gemittelte Grenzwert für Stickstoffdioxid in Höhe von 40 µg/m3 in den Jahren 2014 und 2015 an einigen besonders verkehrsbelasteten Straßenabschnitten überschritten. Für Potsdam wurden auf der Grundlage einer aktualisierten Ursachenanalyse durch einen externen Gutachter weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität entwickelt. Diese sind in die 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt Potsdam eingeflossen. Der Planentwurf liegt seit dem 23. Februar 2016 vor. Bei Umsetzung der aufgenommenen Maßnahmen ist davon auszugehen, dass spätestens ab dem Jahr 2020 keine Grenzwertüberschreitungen mehr auftreten werden. Am 23. Februar 2016 wurde der Planentwurf der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

Weiterführende Informationen

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Immissionsschutz
 
Allgemeine Informationen aus dem Bereich Immissionsschutz

Kontakt

Abteilung 5 - Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit
Abteilung:
Referat 54
Ansprechpartner:
Jens Krüsmann
E-Mail:
jens.kruesmann@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7911