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Feinstaub

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Feinstäube sind in der Regel Feststoffpartikel, die als Schwebstaub teilweise sehr lange in der Luft verweilen. Feinstaubpartikel lassen sich nach ihrer Teilchengröße (gemessen als aerodynamischen Durchmesser) in PM10 (inhalierbarer Schwebstaub), PM2,5 (lungengängiger Schwebstaub) und in PM0,1 (ultrafeine Partikel) einteilen. Die Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen – 39. Bundesimmissionsschutz-Verordnung (BImSchV) liefert die Begriffsbestimmungen für PM10 (Partikel < 10 Mikrometer) und PM2,5 (Partikel < 2,5 Mikrometer) und legt Grenzwerte für den Schutz der menschlichen Gesundheit fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist außerdem die Teilchengröße < 0,1 Mikrometer von gesundheitlicher Bedeutung. Gesicherte Erkenntnisse über Expositions-Wirkungs-Beziehungen und daraus abzuleitende Richt- und Grenzwerte für solche ultrafeinen Partikel liegen gegenwärtig noch nicht vor.

Feinstäube können durch Sandstürme, Waldbrände, Vulkanausbrüche, usw. entstehen. Anthropogene Ursachen sind der Straßenverkehr, Prozesse in der industriellen Produktion, Verbrennungsprozesse bei der Energieerzeugung, Umschlagprozesse und weitere stauberzeugende Vorgänge, sowie Festbrennstofffeuerungen in Haushalten.

Die gesundheitlichen Effekte von Feinstaub betreffen die Atemwege sowie andere Organe. Je kleiner die Feinstaubpartikel sind, desto weiter können sie in die Atemwege vordringen. Während Teilchen mit einem Durchmesser von mehr als 10 Mikrometer nur die Nasenschleimhäute und den Rachen erreichen und in der Regel wieder ausgehustet werden, können kleinere Partikel bis in die Lunge und Bronchien gelangen. Ultrafeine Partikel mit einem Durchmesser kleiner 0,1 Mikrometer können durch die Lunge in die Blutbahn, ins Gewebe und den ganzen Körper dringen.

Krankheitsbilder, wie Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitis, Asthma, Lungenkrebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch Feinstaubbelastungen verursacht werden. Für die Ausbildung der Krankheitssymptome ist ebenso entscheidend, ob Vorerkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems vorliegen. So reagieren Asthmatiker empfindlicher. Ihr Erkrankungsrisiko ist deshalb höher als bei gesunden Menschen. Eine langfristige Exposition gegenüber feinen Partikeln kann zu einer Verkürzung der Lebenserwartung beitragen. Besonderen gesundheitlichen Gefährdungen durch Feinstaub unterliegen sehr junge und sehr alte Menschen.

Straßenverkehrsverursachte Feinstaubimmissionen konnten im Land Brandenburg durch die gesetzlich verpflichtende Ausrüstung neuer Dieselfahrzeuge mit Partikelfiltern in den letzten Jahren nachhaltig gesenkt werden. Die durch EU- und Bundesrecht festgelegten Grenzwerte für Feinstaub PM10 (Jahresmittelwert 40 Mikrogramm pro Quadratmeter (µg/m3); Überschreitung des Tagesmittelwertes von 50 µg/m3 an höchstens 35 Tagen im Jahr) werden aktuell in allen Gebieten des Landes Brandenburg eingehalten.

Feinstäube sind in der Regel Feststoffpartikel, die als Schwebstaub teilweise sehr lange in der Luft verweilen. Feinstaubpartikel lassen sich nach ihrer Teilchengröße (gemessen als aerodynamischen Durchmesser) in PM10 (inhalierbarer Schwebstaub), PM2,5 (lungengängiger Schwebstaub) und in PM0,1 (ultrafeine Partikel) einteilen. Die Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen – 39. Bundesimmissionsschutz-Verordnung (BImSchV) liefert die Begriffsbestimmungen für PM10 (Partikel < 10 Mikrometer) und PM2,5 (Partikel < 2,5 Mikrometer) und legt Grenzwerte für den Schutz der menschlichen Gesundheit fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist außerdem die Teilchengröße < 0,1 Mikrometer von gesundheitlicher Bedeutung. Gesicherte Erkenntnisse über Expositions-Wirkungs-Beziehungen und daraus abzuleitende Richt- und Grenzwerte für solche ultrafeinen Partikel liegen gegenwärtig noch nicht vor.

Feinstäube können durch Sandstürme, Waldbrände, Vulkanausbrüche, usw. entstehen. Anthropogene Ursachen sind der Straßenverkehr, Prozesse in der industriellen Produktion, Verbrennungsprozesse bei der Energieerzeugung, Umschlagprozesse und weitere stauberzeugende Vorgänge, sowie Festbrennstofffeuerungen in Haushalten.

Die gesundheitlichen Effekte von Feinstaub betreffen die Atemwege sowie andere Organe. Je kleiner die Feinstaubpartikel sind, desto weiter können sie in die Atemwege vordringen. Während Teilchen mit einem Durchmesser von mehr als 10 Mikrometer nur die Nasenschleimhäute und den Rachen erreichen und in der Regel wieder ausgehustet werden, können kleinere Partikel bis in die Lunge und Bronchien gelangen. Ultrafeine Partikel mit einem Durchmesser kleiner 0,1 Mikrometer können durch die Lunge in die Blutbahn, ins Gewebe und den ganzen Körper dringen.

Krankheitsbilder, wie Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitis, Asthma, Lungenkrebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch Feinstaubbelastungen verursacht werden. Für die Ausbildung der Krankheitssymptome ist ebenso entscheidend, ob Vorerkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems vorliegen. So reagieren Asthmatiker empfindlicher. Ihr Erkrankungsrisiko ist deshalb höher als bei gesunden Menschen. Eine langfristige Exposition gegenüber feinen Partikeln kann zu einer Verkürzung der Lebenserwartung beitragen. Besonderen gesundheitlichen Gefährdungen durch Feinstaub unterliegen sehr junge und sehr alte Menschen.

Straßenverkehrsverursachte Feinstaubimmissionen konnten im Land Brandenburg durch die gesetzlich verpflichtende Ausrüstung neuer Dieselfahrzeuge mit Partikelfiltern in den letzten Jahren nachhaltig gesenkt werden. Die durch EU- und Bundesrecht festgelegten Grenzwerte für Feinstaub PM10 (Jahresmittelwert 40 Mikrogramm pro Quadratmeter (µg/m3); Überschreitung des Tagesmittelwertes von 50 µg/m3 an höchstens 35 Tagen im Jahr) werden aktuell in allen Gebieten des Landes Brandenburg eingehalten.

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