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Grenz-, Ziel- und Schwellenwerte für Ozon

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Da Ozon nicht direkt emittiert wird, gibt es für Ozon keine Emissionsgrenzwerte. Die Information der Bevölkerung, die Hinweise für ein angemessenes Verhalten bei höheren Ozonkonzentrationen und die Auslösung von Maßnahmenplänen sind an Immissionswerte gebunden.

Am 21. Mai 2008 wurde die Richtlinie 2008/50/EG verabschiedet, die Zielwerte, Langfristziele, eine Informationsschwelle und eine Alarmschwelle für bodennahes Ozon enthält. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind aufgefordert, durch geeignete Maßnahmen die Zielwerte einzuhalten.

"Zielwert" ist entsprechend der Richtlinie ein Wert zur langfristigen Vermeidung, schädlicher Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und/oder die Umwelt. Der Zielwert für den Schutz der menschlichen Gesundheit ist ein maximaler 8-Stunden-Mittelwert eines Tages von 120 Mikrogramm pro Quadratmeter (µg/m3), der an höchstens 25 Tagen pro Kalenderjahr gemittelt über 3 Jahre, überschritten werden darf.

"Langfristziel" ist eine Ozon-Konzentration, unterhalb der direkte schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und/oder die Umwelt nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen unwahrscheinlich sind. Dieses Ziel ist langfristig (Zeithorizont: 2020) zu erreichen. Für den Schutz der menschlichen Gesundheit ist dies die Einhaltung des Zielwertes von 120 µg/m3 durch den maximalen 8-Stunden-Mittelwertes eines Tages innerhalb  eines Kalenderjahres.

"Informationsschwelle" ist ein Wert, bei dessen Überschreitung bei kurzfristiger Exposition ein Risiko für die menschliche Gesundheit gefährdeter Bevölkerungsgruppen besteht und bei dem aktuelle Informationen erforderlich sind. Der Informationsschwellenwert liegt bei 180 µg/m3 (1-Stunden-Mittelwert). Bei prognostizierter und/oder eingetretener Erreichung/Überschreitung dieses Wertes werden die Medien durch das Landesumweltamt Brandenburg in Abstimmung mit der Berliner Senatsverwaltung mit einem Standardtext informiert.

"Alarmschwelle" ist gemäß der Richtlinie ein Wert, bei dessen Überschreitung bei kurzfristiger Exposition ein Gesundheitsrisiko für die Gesamtbevölkerung besteht und bei dem die Mitgliedstaaten umgehend die Bevölkerung warnen sowie kurzfristige Aktionspläne erarbeiten und in Kraft setzten müssen. Die Alarmschwelle ist auf 240 µg/m3 (1-Stunden-Mittelwert) festgelegt. Eine Überschreitung der Alarmschwelle führt erst zu Maßnahmen, falls sie während drei aufeinander folgender Stunden gemessen oder vorhergesagt ist. Ein Konzentrationswert oberhalb der Alarmschwelle wurde in Brandenburg letztmalig im Jahre 1994 gemessen.

Da Ozon nicht direkt emittiert wird, gibt es für Ozon keine Emissionsgrenzwerte. Die Information der Bevölkerung, die Hinweise für ein angemessenes Verhalten bei höheren Ozonkonzentrationen und die Auslösung von Maßnahmenplänen sind an Immissionswerte gebunden.

Am 21. Mai 2008 wurde die Richtlinie 2008/50/EG verabschiedet, die Zielwerte, Langfristziele, eine Informationsschwelle und eine Alarmschwelle für bodennahes Ozon enthält. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind aufgefordert, durch geeignete Maßnahmen die Zielwerte einzuhalten.

"Zielwert" ist entsprechend der Richtlinie ein Wert zur langfristigen Vermeidung, schädlicher Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und/oder die Umwelt. Der Zielwert für den Schutz der menschlichen Gesundheit ist ein maximaler 8-Stunden-Mittelwert eines Tages von 120 Mikrogramm pro Quadratmeter (µg/m3), der an höchstens 25 Tagen pro Kalenderjahr gemittelt über 3 Jahre, überschritten werden darf.

"Langfristziel" ist eine Ozon-Konzentration, unterhalb der direkte schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und/oder die Umwelt nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen unwahrscheinlich sind. Dieses Ziel ist langfristig (Zeithorizont: 2020) zu erreichen. Für den Schutz der menschlichen Gesundheit ist dies die Einhaltung des Zielwertes von 120 µg/m3 durch den maximalen 8-Stunden-Mittelwertes eines Tages innerhalb  eines Kalenderjahres.

"Informationsschwelle" ist ein Wert, bei dessen Überschreitung bei kurzfristiger Exposition ein Risiko für die menschliche Gesundheit gefährdeter Bevölkerungsgruppen besteht und bei dem aktuelle Informationen erforderlich sind. Der Informationsschwellenwert liegt bei 180 µg/m3 (1-Stunden-Mittelwert). Bei prognostizierter und/oder eingetretener Erreichung/Überschreitung dieses Wertes werden die Medien durch das Landesumweltamt Brandenburg in Abstimmung mit der Berliner Senatsverwaltung mit einem Standardtext informiert.

"Alarmschwelle" ist gemäß der Richtlinie ein Wert, bei dessen Überschreitung bei kurzfristiger Exposition ein Gesundheitsrisiko für die Gesamtbevölkerung besteht und bei dem die Mitgliedstaaten umgehend die Bevölkerung warnen sowie kurzfristige Aktionspläne erarbeiten und in Kraft setzten müssen. Die Alarmschwelle ist auf 240 µg/m3 (1-Stunden-Mittelwert) festgelegt. Eine Überschreitung der Alarmschwelle führt erst zu Maßnahmen, falls sie während drei aufeinander folgender Stunden gemessen oder vorhergesagt ist. Ein Konzentrationswert oberhalb der Alarmschwelle wurde in Brandenburg letztmalig im Jahre 1994 gemessen.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen

Immissionsschutz
 
Allgemeine Informationen aus dem Bereich Immissionsschutz

Kontakt

Abteilung 5 - Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit
Abteilung:
Referat 54
Ansprechpartner:
Name:
Dr. Frank Beck
E-Mail:
frank.beck@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7210