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Klimaschutz

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Durch menschliche Aktivitäten nahm die mittlere globale Lufttemperatur über den Meeren und dem Festland in den letzten Jahrzehnten messbar zu.

Hauptursache für diese Erwärmung ist vor allem die Luftverschmutzung  mit Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O), die die Zusammensetzung der Erdatmosphäre so verändert, dass sie sich stärker als in vorindustrieller Zeit infolge der Sonneneinstrahlung erwärmt. Mit einer Verweildauer von etwa 100 Jahren in der Atmosphäre ist CO2 weltweit mit 50 Prozent an den anthropogenen, dass heißt von Menschen verursachten, Treibhausgasemissionen beteiligt.

Die durchschnittliche globale Mittlere Temperatur über Land  für den Zeitraum 1999 - 2018 war 1,41 Grad Celsius höher als im Zeitraum 1881 - 1900. Der Deutsche Wetterdienst hat auch für das Gebiet Brandenburgs die Temperaturänderungen seit 1881 ermittelt. Sie beträgt rund 1,3 Grad Celsius. Damit  ist die  Erwärmung über Land  weltweit stärker als der globale Mittelwert insgesamt, dieser Anstieg erreichte  0,87 Grad Celsius und fällt merklich niedriger aus. Mehr Klimadaten für Deutschland und Brandenburg bietet der Klimaatlas.

Die Verantwortung des Landes Brandenburg für den Klimaschutz ergibt sich aus seinen historischen und aktuellen Treibhausgasemissionen der letzten fast 100 Jahre. Ursache dieser Emissionen ist die Verbrennung von vielen Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr seit Beginn ihrer Nutzung zur Stromversorgung für Industrie und Bevölkerung. Verbrennung von Braunkohle war mehr als ein Jahrhundert die Basis für Wohlstand und Wirtschaftswachstum. Diesen Beitrag der Braunkohle übernehmen zunehmend Erneuerbaren Energien. Brandenburg konnte 2018 bilanziell rund 100 Prozent seines Endenergieverbauchs an Strom aus erneuerbaren Energiequellen decken.

Die Stromerzeugung auf Braunkohlebasis verursacht je erzeugter Kilowattstunde sehr hohe CO2-Emissionen. Deshalb ist die Reduzierung der energiebedingten CO2-Emissionen die herausragende Aufgabe im Klimaschutz für Brandenburg. Dieser Prozess ist im Gang. Seit Oktober 2018 ist der erste Kraftwerksblock mit 500 Megawatt und cirka 4 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr nicht mehr im Regelbetrieb, sondern wurde in die sogenannte Stilllegungsreserve überführt. Im Herbst 2019 folgt ein zweiter, gleich großer Block. Damit werden die energiebedingten CO2-Emissionen 2020 voraussichtlich um 40 Prozent niedriger sein als 1990, so dass die Klimaziele der Energiestrategie 2020 erreicht werden. Angesichts der von Deutschland mitgetragenen internationalen Klimaschutzzielsetzungen ist das nur ein Zwischenschritt. Weitere werden folgen. Mit den Ergebnissen der Kommission für „Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel“ liegt ein Konsens  über den Kohleausstieg bis spätestens 2038 auch in Brandenburg vor.

Brandenburgs Klimaschutzziel für das Jahr 2030 ist die Reduzierung der energiebedingten CO2-Emissionen um 72 Prozent (auf 25 Millionen Tonnen pro Jahr) gegenüber dem Jahr 1990. Zur Umsetzung dieser Ziele stehen in Brandenburg insbesondere die Steigerung der Energieeffizienz und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien als Instrumente zu Verfügung. Das Landesamt für Statistik Berlin Brandenburg veröffentlicht jährlich Daten über die Entwicklung der energiebedingten CO2-Emisssionen in seiner Energie- und CO2-Bilanz.

Durch menschliche Aktivitäten nahm die mittlere globale Lufttemperatur über den Meeren und dem Festland in den letzten Jahrzehnten messbar zu.

Hauptursache für diese Erwärmung ist vor allem die Luftverschmutzung  mit Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O), die die Zusammensetzung der Erdatmosphäre so verändert, dass sie sich stärker als in vorindustrieller Zeit infolge der Sonneneinstrahlung erwärmt. Mit einer Verweildauer von etwa 100 Jahren in der Atmosphäre ist CO2 weltweit mit 50 Prozent an den anthropogenen, dass heißt von Menschen verursachten, Treibhausgasemissionen beteiligt.

Die durchschnittliche globale Mittlere Temperatur über Land  für den Zeitraum 1999 - 2018 war 1,41 Grad Celsius höher als im Zeitraum 1881 - 1900. Der Deutsche Wetterdienst hat auch für das Gebiet Brandenburgs die Temperaturänderungen seit 1881 ermittelt. Sie beträgt rund 1,3 Grad Celsius. Damit  ist die  Erwärmung über Land  weltweit stärker als der globale Mittelwert insgesamt, dieser Anstieg erreichte  0,87 Grad Celsius und fällt merklich niedriger aus. Mehr Klimadaten für Deutschland und Brandenburg bietet der Klimaatlas.

Die Verantwortung des Landes Brandenburg für den Klimaschutz ergibt sich aus seinen historischen und aktuellen Treibhausgasemissionen der letzten fast 100 Jahre. Ursache dieser Emissionen ist die Verbrennung von vielen Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr seit Beginn ihrer Nutzung zur Stromversorgung für Industrie und Bevölkerung. Verbrennung von Braunkohle war mehr als ein Jahrhundert die Basis für Wohlstand und Wirtschaftswachstum. Diesen Beitrag der Braunkohle übernehmen zunehmend Erneuerbaren Energien. Brandenburg konnte 2018 bilanziell rund 100 Prozent seines Endenergieverbauchs an Strom aus erneuerbaren Energiequellen decken.

Die Stromerzeugung auf Braunkohlebasis verursacht je erzeugter Kilowattstunde sehr hohe CO2-Emissionen. Deshalb ist die Reduzierung der energiebedingten CO2-Emissionen die herausragende Aufgabe im Klimaschutz für Brandenburg. Dieser Prozess ist im Gang. Seit Oktober 2018 ist der erste Kraftwerksblock mit 500 Megawatt und cirka 4 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr nicht mehr im Regelbetrieb, sondern wurde in die sogenannte Stilllegungsreserve überführt. Im Herbst 2019 folgt ein zweiter, gleich großer Block. Damit werden die energiebedingten CO2-Emissionen 2020 voraussichtlich um 40 Prozent niedriger sein als 1990, so dass die Klimaziele der Energiestrategie 2020 erreicht werden. Angesichts der von Deutschland mitgetragenen internationalen Klimaschutzzielsetzungen ist das nur ein Zwischenschritt. Weitere werden folgen. Mit den Ergebnissen der Kommission für „Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel“ liegt ein Konsens  über den Kohleausstieg bis spätestens 2038 auch in Brandenburg vor.

Brandenburgs Klimaschutzziel für das Jahr 2030 ist die Reduzierung der energiebedingten CO2-Emissionen um 72 Prozent (auf 25 Millionen Tonnen pro Jahr) gegenüber dem Jahr 1990. Zur Umsetzung dieser Ziele stehen in Brandenburg insbesondere die Steigerung der Energieeffizienz und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien als Instrumente zu Verfügung. Das Landesamt für Statistik Berlin Brandenburg veröffentlicht jährlich Daten über die Entwicklung der energiebedingten CO2-Emisssionen in seiner Energie- und CO2-Bilanz.

Weiterführende Informationen

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Klima
 

Kontakt

Abteilung 5 - Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit
Abteilung:
Referat 53
Ansprechpartner:
Kerstin Ochmann
E-Mail:
kerstin.ochmann@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7353