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Erneuerbare Energien

Bildmontage zu Erneuerbare Energien - Solaranlage, Windräder, Strommasten und Sonnenblumen.
Bildmontage zu Erneuerbare Energien - Solaranlage, Windräder, Strommasten und Sonnenblumen.
© Thaut Images/Fotolia

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine der wichtigen Maßnahmen der brandenburgischen Klimaschutzpolitik.

Seit 2012 setzt das Land die in der Energiestrategie 2030 dafür formulierten Ziele um. Brandenburg versorgt sich zunehmend mit klimafreundlicher Energie und leistet so einen wachsenden Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung. Positive Begleitwirkungen sind die Schonung der natürlichen Ressourcen, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und eine zunehmende Importunabhängigkeit.

Die Landesregierung will bis 2030 bilanziell die einhundertprozentige Deckung des Stromverbrauchs aus erneuerbarer Energie erreichen.  Damit wird eine Grundlage für den Ausstieg aus der Kohleverstromung gelegt.  Daneben soll bis 2030 auch 39 Prozent des Wärmeverbrauchs aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden. Der Anteil der Erneuerbaren am Energieverbrauch des Verkehrs - inklusive Flugverkehr - soll 8 Prozent erreichen.

Mit einem Anteil von 77 Petajoule lieferte Bioenergie im Jahr 2016 den größten Anteil (63 Prozent) am Primär-energieverbrauch aus Erneuerbaren Energien, gefolgt von Windenergie mit 31 Petajoule (25 Prozent) und Solarenergie mit 11 Petajoule (9 Prozent). Im Ergebnis wären 2030 fast ein Drittel (32 Prozent) des Primärenergieverbrauchs nicht mehr aus fossilen, sondern aus erneuerbaren Energieträgern gedeckt.

Erläuterungen:
Primärenergieverbrauch
wird errechnet, dazu werden die Einsatzmengen der Energieträger (Kohlen, Öle, Gase, Biomassen) mit ihrem Heizwert multipliziert.
Endenergieverbrauch
ist der nach Energiewandlungs- und Übertragungsverlusten übrig gebliebene Teil des Primärenergieverbrauchs, der den Hausanschluss des Energienutzers passiert hat.

Ende 2018 waren Stromerzeugungsanlagen auf der Basis von Sonne, Wind, Biomasse und sonstigen erneuerbaren Energiequellen mit mehr als 11.200 Megawatt im Land installiert.  Diese erzeugten geschätzte cirka 18 Milliarden Kilowattstunden (~18 Terrawattstunden) Strom.  Dazu trugen die Windenergie mit rund 12 Terrawattstunden, die Solarenergie mit fast 3 Terrawattstunden und die Bioenergie mit mehr als 3 Terrawattstunden bei. Das war rechnerisch genug, um alle Endkunden in Brandenburg 2018 mit erneuerbarem Strom zu versorgen. Brandenburg hat damit sein oben genanntes Ziel -  einhundertprozentige Deckung des Endenergieverbrauchs Strom aus erneuerbaren Energie - erstmals und deutlich früher als geplant erreicht.  Eine entsprechende Strommenge aus dem Braunkohlekraftwerk Jänschwalde verursacht Treibhausgasemissionen von rund 18 Millionen Tonnen CO2.

Die Biomassestrategie des Landes soll unter Berücksichtigung der Gesamtbetrachtung von Biomasse im Sinne einer nachhaltigen Bioökonomie weiterentwickelt werden. Dazu wurden und werden eine Reihe von Projekten zur Ermittlung des Potenzials an Bioabfällen, Wirtschaftsdünger und Landschaftspflegematerial, zur Modernisierung und Effizienzsteigerung von Biogasanlagen, zur Bioenergieberatung und zur Bekanntmachung von best-practice-Beispielen einer nachhaltigen Bioökonomie durchgeführt.

Begleitet werden die Aktivitäten im Land unter anderem durch die "Brandenburgische Energie Initiative - ETI", die „Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH - WFBB" und die „Regionalen Planungsstellen“. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Initiativen auf lokaler und privater Ebene, die sich engagiert für den Ausbau erneuerbarer Energien einsetzen.

Umrechnungen  
1 TWh = 1.000 GWh
3,6 PJ = 1.000 GWh
1 GWh = 1 Mio. kWh
Erläterungen
PJ - Petajoule
TWh  - Terawattstunde
GWh - Gigawattstunde
kWh  - Kilowattstunde

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine der wichtigen Maßnahmen der brandenburgischen Klimaschutzpolitik.

Seit 2012 setzt das Land die in der Energiestrategie 2030 dafür formulierten Ziele um. Brandenburg versorgt sich zunehmend mit klimafreundlicher Energie und leistet so einen wachsenden Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung. Positive Begleitwirkungen sind die Schonung der natürlichen Ressourcen, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und eine zunehmende Importunabhängigkeit.

Die Landesregierung will bis 2030 bilanziell die einhundertprozentige Deckung des Stromverbrauchs aus erneuerbarer Energie erreichen.  Damit wird eine Grundlage für den Ausstieg aus der Kohleverstromung gelegt.  Daneben soll bis 2030 auch 39 Prozent des Wärmeverbrauchs aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden. Der Anteil der Erneuerbaren am Energieverbrauch des Verkehrs - inklusive Flugverkehr - soll 8 Prozent erreichen.

Mit einem Anteil von 77 Petajoule lieferte Bioenergie im Jahr 2016 den größten Anteil (63 Prozent) am Primär-energieverbrauch aus Erneuerbaren Energien, gefolgt von Windenergie mit 31 Petajoule (25 Prozent) und Solarenergie mit 11 Petajoule (9 Prozent). Im Ergebnis wären 2030 fast ein Drittel (32 Prozent) des Primärenergieverbrauchs nicht mehr aus fossilen, sondern aus erneuerbaren Energieträgern gedeckt.

Erläuterungen:
Primärenergieverbrauch
wird errechnet, dazu werden die Einsatzmengen der Energieträger (Kohlen, Öle, Gase, Biomassen) mit ihrem Heizwert multipliziert.
Endenergieverbrauch
ist der nach Energiewandlungs- und Übertragungsverlusten übrig gebliebene Teil des Primärenergieverbrauchs, der den Hausanschluss des Energienutzers passiert hat.

Ende 2018 waren Stromerzeugungsanlagen auf der Basis von Sonne, Wind, Biomasse und sonstigen erneuerbaren Energiequellen mit mehr als 11.200 Megawatt im Land installiert.  Diese erzeugten geschätzte cirka 18 Milliarden Kilowattstunden (~18 Terrawattstunden) Strom.  Dazu trugen die Windenergie mit rund 12 Terrawattstunden, die Solarenergie mit fast 3 Terrawattstunden und die Bioenergie mit mehr als 3 Terrawattstunden bei. Das war rechnerisch genug, um alle Endkunden in Brandenburg 2018 mit erneuerbarem Strom zu versorgen. Brandenburg hat damit sein oben genanntes Ziel -  einhundertprozentige Deckung des Endenergieverbrauchs Strom aus erneuerbaren Energie - erstmals und deutlich früher als geplant erreicht.  Eine entsprechende Strommenge aus dem Braunkohlekraftwerk Jänschwalde verursacht Treibhausgasemissionen von rund 18 Millionen Tonnen CO2.

Die Biomassestrategie des Landes soll unter Berücksichtigung der Gesamtbetrachtung von Biomasse im Sinne einer nachhaltigen Bioökonomie weiterentwickelt werden. Dazu wurden und werden eine Reihe von Projekten zur Ermittlung des Potenzials an Bioabfällen, Wirtschaftsdünger und Landschaftspflegematerial, zur Modernisierung und Effizienzsteigerung von Biogasanlagen, zur Bioenergieberatung und zur Bekanntmachung von best-practice-Beispielen einer nachhaltigen Bioökonomie durchgeführt.

Begleitet werden die Aktivitäten im Land unter anderem durch die "Brandenburgische Energie Initiative - ETI", die „Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH - WFBB" und die „Regionalen Planungsstellen“. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Initiativen auf lokaler und privater Ebene, die sich engagiert für den Ausbau erneuerbarer Energien einsetzen.

Umrechnungen  
1 TWh = 1.000 GWh
3,6 PJ = 1.000 GWh
1 GWh = 1 Mio. kWh
Erläterungen
PJ - Petajoule
TWh  - Terawattstunde
GWh - Gigawattstunde
kWh  - Kilowattstunde
Klima
 

Kontakt

Abteilung 5 - Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit
Abteilung:
Referat 53
Ansprechpartner:
Kerstin Ochmann
E-Mail:
kerstin.ochmann@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7353