Hauptmenü

Klimawandel - seine Folgen und Anpassung in Brandenburg

„“
„“

Die Erderwärmung nimmt zu, an Land noch stärker als über den Meeren, so berichtet es auch der aktuelle Sonderbericht des UN-Weltklimarates - Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Auch in der Region Berlin-Brandenburg ist diese Erderwärmung mess- und spürbar.

Seit 1881 ist es im Jahresmittel um 1,3 Grad Celsius wärmer geworden. Als Folge gibt es mehr Sommer- und weniger Frosttage. Auch der Jahresniederschlag hat sich ein wenig, um 3 Prozent, seit 1881 erhöht. Jedoch nicht im landwirtschaftlich wichtigen Frühjahr, das ist in diesem Jahrtausend deutlich trockener als in den drei Jahrzehnten davor. Statt wohltuendem Landregen zeichnet sich ein Trend hin zu häufigeren und ausgeprägteren Starkregenereignissen ab.

Die Ergebnisse von Klimamodellrechnungen weisen darauf hin, dass sich diese für uns ungünstigen Tendenzen sehr wahrscheinlich verstärken werden. Der Erfolg unserer Klimaschutzbemühungen ist für das Ausmaß des Klimawandels und seiner Folgen mit von entscheidender Bedeutung. Das Ergebnis des Klimaschutzes jetzt und in den kommenden Jahren bestimmt, ob wir es mit beherrschbaren Folgen des Klimawandels zu tun haben werden. Ein Ausblick auf das Ausmaß Klimawandelfolgen gaben die beiden Jahre 2018 und 2017.  

Das Jahr 2018 mit seiner langanhaltenden Hitze- und Trockenperiode war das bisher trockenste, wärmste und sonnigste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 in Brandenburg. Großflächige Waldbrände, erhebliche Ernteausfälle, niedrige Flusspegel hin bis zu trockenen Flussläufen, Gräben und Bächen sowie Hitzeaufbrüche auf Straßen sind nur einige klimawandelbedingte Folgen. Nicht nur natürliche sondern auch menschliche Systeme werden erheblich beeinflusst. Das überdurchschnittlich feuchte Jahr 2017 zeigt die große Bandbreite des Klimawandels.

Der Deutsche Wetterdienst stellt die Wetter- und Klimadaten für Deutschland und Brandenburg bereit und informiert darüber. Das Landesamt für Umwelt hat daraus vertiefte landesbezogene Informationen über den Klimawandel in Brandenburg erarbeitet.

Um sich wirksam auf die unumkehrbaren Klimaänderungen und deren Folgen einstellen zu können, hat die Bundesregierung für ihren Verantwortungsbereich die Deutsche Anpassungsstrategie erarbeitet. Für ausgesuchte Handlungsfelder - unter anderem die Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, menschliche Gesundheit, Finanzwirtschaft, Wirtschaft und Gewerbe, et cetera - wurden neben den Folgen des Klimawandels und den daraus resultierenden Risiken geeignete Anpassungsmaßnahmen / -optionen erarbeitet. Die Deutsche  Anpassungsstrategie soll somit den Bundesländern und anderen Akteuren als Orientierung dienen, damit sie für ihren zuständigen Bereich eigene Ansätze zur Anpassung an die Folgen entwickeln und entsprechende Maßnahmen umsetzen.

Brandenburg hatte im ersten Schritt für bestimmte Handlungsfelder – wie zum Beispiel in der Wasserwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, menschliche Gesundheit, et cetera - Handlungsoptionen als Vorsorge gegenüber den absehbaren Folgen eines Klimawandels im Maßnahmenkatalog zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels formuliert. Die Landesnachhaltigkeitsstrategie greift dies auf und formuliert weitere strategische Ansätze und Anpassungsmaßnahmen.  

Um die Auswirkungen des Klimawandels statistisch genauer zu erfassen beziehungsweise dokumentieren zu können, erstellte das Landesamt für Umwelt für ein Klimawandel-Monitoring einen Basisbericht.

Die Erderwärmung nimmt zu, an Land noch stärker als über den Meeren, so berichtet es auch der aktuelle Sonderbericht des UN-Weltklimarates - Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Auch in der Region Berlin-Brandenburg ist diese Erderwärmung mess- und spürbar.

Seit 1881 ist es im Jahresmittel um 1,3 Grad Celsius wärmer geworden. Als Folge gibt es mehr Sommer- und weniger Frosttage. Auch der Jahresniederschlag hat sich ein wenig, um 3 Prozent, seit 1881 erhöht. Jedoch nicht im landwirtschaftlich wichtigen Frühjahr, das ist in diesem Jahrtausend deutlich trockener als in den drei Jahrzehnten davor. Statt wohltuendem Landregen zeichnet sich ein Trend hin zu häufigeren und ausgeprägteren Starkregenereignissen ab.

Die Ergebnisse von Klimamodellrechnungen weisen darauf hin, dass sich diese für uns ungünstigen Tendenzen sehr wahrscheinlich verstärken werden. Der Erfolg unserer Klimaschutzbemühungen ist für das Ausmaß des Klimawandels und seiner Folgen mit von entscheidender Bedeutung. Das Ergebnis des Klimaschutzes jetzt und in den kommenden Jahren bestimmt, ob wir es mit beherrschbaren Folgen des Klimawandels zu tun haben werden. Ein Ausblick auf das Ausmaß Klimawandelfolgen gaben die beiden Jahre 2018 und 2017.  

Das Jahr 2018 mit seiner langanhaltenden Hitze- und Trockenperiode war das bisher trockenste, wärmste und sonnigste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 in Brandenburg. Großflächige Waldbrände, erhebliche Ernteausfälle, niedrige Flusspegel hin bis zu trockenen Flussläufen, Gräben und Bächen sowie Hitzeaufbrüche auf Straßen sind nur einige klimawandelbedingte Folgen. Nicht nur natürliche sondern auch menschliche Systeme werden erheblich beeinflusst. Das überdurchschnittlich feuchte Jahr 2017 zeigt die große Bandbreite des Klimawandels.

Der Deutsche Wetterdienst stellt die Wetter- und Klimadaten für Deutschland und Brandenburg bereit und informiert darüber. Das Landesamt für Umwelt hat daraus vertiefte landesbezogene Informationen über den Klimawandel in Brandenburg erarbeitet.

Um sich wirksam auf die unumkehrbaren Klimaänderungen und deren Folgen einstellen zu können, hat die Bundesregierung für ihren Verantwortungsbereich die Deutsche Anpassungsstrategie erarbeitet. Für ausgesuchte Handlungsfelder - unter anderem die Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, menschliche Gesundheit, Finanzwirtschaft, Wirtschaft und Gewerbe, et cetera - wurden neben den Folgen des Klimawandels und den daraus resultierenden Risiken geeignete Anpassungsmaßnahmen / -optionen erarbeitet. Die Deutsche  Anpassungsstrategie soll somit den Bundesländern und anderen Akteuren als Orientierung dienen, damit sie für ihren zuständigen Bereich eigene Ansätze zur Anpassung an die Folgen entwickeln und entsprechende Maßnahmen umsetzen.

Brandenburg hatte im ersten Schritt für bestimmte Handlungsfelder – wie zum Beispiel in der Wasserwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, menschliche Gesundheit, et cetera - Handlungsoptionen als Vorsorge gegenüber den absehbaren Folgen eines Klimawandels im Maßnahmenkatalog zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels formuliert. Die Landesnachhaltigkeitsstrategie greift dies auf und formuliert weitere strategische Ansätze und Anpassungsmaßnahmen.  

Um die Auswirkungen des Klimawandels statistisch genauer zu erfassen beziehungsweise dokumentieren zu können, erstellte das Landesamt für Umwelt für ein Klimawandel-Monitoring einen Basisbericht.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen

Klima
 
Abteilung 5 - Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit
Abteilung:
Referat 53
Ansprechpartner:
Kerstin Ochmann
E-Mail:
kerstin.ochmann@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7353