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Veröffentlichung Managementmaßnahmen

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Gemäß Artikel 19 Absatz 1 der Verordnung der Europäischen Union (EU-VO) 1143/2014 sind für die invasiven gebietsfremden Arten der Unionsliste, die bereits weit verbreitet sind, wirksame Managementmaßnahmen festzulegen. Die Managementmaßnahmen sollen die Auswirkungen dieser Arten auf die Biodiversität und die damit verbundenen Ökosystemdienstleistungen sowie gegebenenfalls auf die menschliche Gesundheit oder die Wirtschaft minimieren. Außerdem ist bei der Aufstellung der Managementmaßnahmen gemäß Artikel 26 der EU-VO die Öffentlichkeit zu beteiligen.

Die Managementmaßnahmen für die weit verbreiteten Arten der 1. und 2. Unionsliste wurden zusammen mit dem Bund und den anderen Bundesländern erarbeitet und vom 18. September bis zum 20. November 2017 beziehungsweise vom 17. September bis zum 19. November 2018 der Öffentlichkeit zur Stellungnahme bekannt gegeben. Nach Auswertung und Würdigung der eingegangenen Einwendungen wurden die Managementmaßnahmen im bundesweiten Unterarbeitskreis Invasive Arten überarbeitet. Es liegen nun länderübergreifend 21 abgestimmte Maßnahmenblätter für folgende Arten vor:

Gemäß Artikel 19 Absatz 1 der Verordnung der Europäischen Union (EU-VO) 1143/2014 sind für die invasiven gebietsfremden Arten der Unionsliste, die bereits weit verbreitet sind, wirksame Managementmaßnahmen festzulegen. Die Managementmaßnahmen sollen die Auswirkungen dieser Arten auf die Biodiversität und die damit verbundenen Ökosystemdienstleistungen sowie gegebenenfalls auf die menschliche Gesundheit oder die Wirtschaft minimieren. Außerdem ist bei der Aufstellung der Managementmaßnahmen gemäß Artikel 26 der EU-VO die Öffentlichkeit zu beteiligen.

Die Managementmaßnahmen für die weit verbreiteten Arten der 1. und 2. Unionsliste wurden zusammen mit dem Bund und den anderen Bundesländern erarbeitet und vom 18. September bis zum 20. November 2017 beziehungsweise vom 17. September bis zum 19. November 2018 der Öffentlichkeit zur Stellungnahme bekannt gegeben. Nach Auswertung und Würdigung der eingegangenen Einwendungen wurden die Managementmaßnahmen im bundesweiten Unterarbeitskreis Invasive Arten überarbeitet. Es liegen nun länderübergreifend 21 abgestimmte Maßnahmenblätter für folgende Arten vor:

Die Managementmaßnahmen geben grundsätzlich nur den Rahmen vor. Die Auswahl der konkreten Managementmaßnahmen erfolgt dann im Einzelfall und nach pflichtgemäßem Ermessen durch die zuständigen Behörden der Länder.

Für Brandenburg ergeben sich daraus Verpflichtungen insbesondere für folgende im Land Brandenburg freilebend vorkommende Tier- und Pflanzenarten:

  • Bisam (in geeigneten Lebensräumen flächendeckend verbreitet)
  • Blaubandbärbling (vereinzelte Vorkommen)
  • Buchstaben Schmuckschildkröte (vereinzelt)
  • Chinesische Wollhandkrabbe (zahlreiche Nachweise)
  • Drüsiges Springkraut (zerstreute Verbreitung)
  • Gewöhnliche Seidenpflanze (sehr vereinzelt)
  • Kamberkrebs (zahlreiche Nachweise)
  • Marderhund (flächendeckend verbreitet)
  • Nilgans (verbreitet)
  • Nutria (zahlreiche Nachweise)
  • Roter Amerikanischer Sumpfkrebs (bisher 1 Einzelfund)
  • Riesen-Bärenklau (zerstreute Verbreitung)
  • Schmalblättrige Wasserpest (Aquarienpflanze, vereinzelt)
  • Signalkrebs (einzelne Vorkommen)
  • Verschiedenblättriges Tausendblatt (Aquarienpflanze, vereinzelt in Süd-Brandenburg)
  • Waschbär (flächendeckend verbreitet)

Die Managementmaßnahmen geben grundsätzlich nur den Rahmen vor. Die Auswahl der konkreten Managementmaßnahmen erfolgt dann im Einzelfall und nach pflichtgemäßem Ermessen durch die zuständigen Behörden der Länder.

Für Brandenburg ergeben sich daraus Verpflichtungen insbesondere für folgende im Land Brandenburg freilebend vorkommende Tier- und Pflanzenarten:

  • Bisam (in geeigneten Lebensräumen flächendeckend verbreitet)
  • Blaubandbärbling (vereinzelte Vorkommen)
  • Buchstaben Schmuckschildkröte (vereinzelt)
  • Chinesische Wollhandkrabbe (zahlreiche Nachweise)
  • Drüsiges Springkraut (zerstreute Verbreitung)
  • Gewöhnliche Seidenpflanze (sehr vereinzelt)
  • Kamberkrebs (zahlreiche Nachweise)
  • Marderhund (flächendeckend verbreitet)
  • Nilgans (verbreitet)
  • Nutria (zahlreiche Nachweise)
  • Roter Amerikanischer Sumpfkrebs (bisher 1 Einzelfund)
  • Riesen-Bärenklau (zerstreute Verbreitung)
  • Schmalblättrige Wasserpest (Aquarienpflanze, vereinzelt)
  • Signalkrebs (einzelne Vorkommen)
  • Verschiedenblättriges Tausendblatt (Aquarienpflanze, vereinzelt in Süd-Brandenburg)
  • Waschbär (flächendeckend verbreitet)

Weiterführende Informationen

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Naturschutz
 
Allgemeine Informationen aus dem Bereich Naturschutz

Kontakt

Abteilung 4 - Naturschutz
Abteilung:
Referat 42
Ansprechpartner:
Andreas Piela
E-Mail:
andreas.piela@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7562