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Talsperre Spremberg

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Blick von oben auf Talsperre in Spremberg. Luftbild Talsperre Spremberg

Besondere Bedeutung für den Eisenrückhalt in der Spree besitzt die Talsperre Spremberg. So werden am brandenburgischen Zulauf zur Talsperre in Wilhelmsthal mittlere Eisenkonzentrationen von zirka 5 Milligramm pro Liter (mg/l) gemessen. Am Auslauf der Talsperre Spremberg liegen hingegen lediglich Eisen-gesamt Konzentrationen von im Mittel 0,6 mg/l vor. Damit liegt die Eisenkonzentration in der Regel unter der Sichtbarkeitsschwelle von zirka 1 - 2 mg/l (die Sichtbarkeitsschwelle hängt vom pH-Wert ab).

Bereits in der Vorsperre Bühlow können zirka 50 Prozent der Eisengehalte im Zufluss zur Talsperre zurückgehalten werden. Dieses gute Ergebnis ist insbesondere auf die optimierten Bedingungen durch die Konditionierungsmaßnahmen (Kalk- und Flockungsmittelzugabe) der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) am Zulauf zur Vorsperre zurückzuführen.

Blick von oben auf Talsperre in Spremberg.
Luftbild Talsperre Spremberg
© LMBV

Besondere Bedeutung für den Eisenrückhalt in der Spree besitzt die Talsperre Spremberg. So werden am brandenburgischen Zulauf zur Talsperre in Wilhelmsthal mittlere Eisenkonzentrationen von zirka 5 Milligramm pro Liter (mg/l) gemessen. Am Auslauf der Talsperre Spremberg liegen hingegen lediglich Eisen-gesamt Konzentrationen von im Mittel 0,6 mg/l vor. Damit liegt die Eisenkonzentration in der Regel unter der Sichtbarkeitsschwelle von zirka 1 - 2 mg/l (die Sichtbarkeitsschwelle hängt vom pH-Wert ab).

Bereits in der Vorsperre Bühlow können zirka 50 Prozent der Eisengehalte im Zufluss zur Talsperre zurückgehalten werden. Dieses gute Ergebnis ist insbesondere auf die optimierten Bedingungen durch die Konditionierungsmaßnahmen (Kalk- und Flockungsmittelzugabe) der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) am Zulauf zur Vorsperre zurückzuführen.

Bekalkung der Vorsperre Bühlow

2014 wurden im Zuge der zuvor erwähnten Generalsanierung der Talsperre Spremberg Bauarbeiten an der Staumauer durchgeführt, die eine Absenkung des Wasserspiegels in der Vorsperre notwendig machten. Durch eine Absenkung des Wasserspiegels verringert sich die Verweilzeit des zufließenden Wassers in der Vorsperre, weshalb ein erhöhter Eintrag von Eisenschlamm und Sedimenten in die Talsperre und möglicherweise darüber hinaus in Richtung Cottbus befürchtet wurde.

Aus diesem Grund installierte die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt und dem Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) an der Vorsperre:

  1. Eine Bekalkungsanlage oberhalb der Vorsperre bei Spremberg-Wilhelmsthal, die das Ausfällen und Absetzen des Eisenockers durch Steigerung des pH-Wertes optimieren sollte
    und
  2. eine Beflockungsanlage, die für das schnellere Absetzen des Eisenschlamms sorgen sollte. Aufgrund des guten Eisenrückhaltes durch die Bekalkung und Flockungsmittelzugabe in der Vorsperre wurde zum Schutz des Biosphärenreservates „Spreewald“ beschlossen, die Konditionierung der Vorsperre fortzuführen, bis die Eisenminderungsmaßnahmen im sächsischen Gebiet greifen.

Bekalkung der Vorsperre Bühlow

2014 wurden im Zuge der zuvor erwähnten Generalsanierung der Talsperre Spremberg Bauarbeiten an der Staumauer durchgeführt, die eine Absenkung des Wasserspiegels in der Vorsperre notwendig machten. Durch eine Absenkung des Wasserspiegels verringert sich die Verweilzeit des zufließenden Wassers in der Vorsperre, weshalb ein erhöhter Eintrag von Eisenschlamm und Sedimenten in die Talsperre und möglicherweise darüber hinaus in Richtung Cottbus befürchtet wurde.

Aus diesem Grund installierte die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt und dem Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) an der Vorsperre:

  1. Eine Bekalkungsanlage oberhalb der Vorsperre bei Spremberg-Wilhelmsthal, die das Ausfällen und Absetzen des Eisenockers durch Steigerung des pH-Wertes optimieren sollte
    und
  2. eine Beflockungsanlage, die für das schnellere Absetzen des Eisenschlamms sorgen sollte. Aufgrund des guten Eisenrückhaltes durch die Bekalkung und Flockungsmittelzugabe in der Vorsperre wurde zum Schutz des Biosphärenreservates „Spreewald“ beschlossen, die Konditionierung der Vorsperre fortzuführen, bis die Eisenminderungsmaßnahmen im sächsischen Gebiet greifen.
Sedimentationsbecken an der Vorsperre Bühlow. Sedimentationsbecken an der Vorsperre Bühlow

Beräumung der Vorsperre Bühlow

Bevor die Konditionierung der Vorsperre erfolgte, lagerten sich überwiegend Sedimente in der Vorsperre ab. Um die Funktionstüchtigkeit der Vorsperre aufrechtzuerhalten, genügte eine Beräumung alle 8 bis 10 Jahre. Nach der Entnahme wurden die Sedimente in Absetzbecken neben der Vorsperre für den Transport entwässert.

Diese Unterhaltungsmaßnahme erfolgte in der Zuständigkeit des Landesamtes für Umwelt.

In Folge des erhöhten Eisenrückhaltes in der Vorsperre durch die Konditionierungsmaßnahmen fällt in kürzerer Zeit eine größere Menge Eisenschlamm in der Vorsperre an.

Um den nötigen Absatzraum für Schlamm und Geschiebe aufrecht zu erhalten, ist daher eine häufigere Beräumung der Vorsperre notwendig.

Die Entwässerung in Sedimentationsbecken bedarf jedoch einer längeren Zeit, als es der nunmehr erforderliche Beräumungszyklus erlaubt. Aus diesem Grund ist für 2018 eine Beräumung der Vorsperre mit anschließender Entwässerung durch Zentrifugen unter der Projektträgerschaft der LMBV vorgesehen.

Sedimentationsbecken an der Vorsperre Bühlow.
Sedimentationsbecken an der Vorsperre Bühlow
© LMBV

Beräumung der Vorsperre Bühlow

Bevor die Konditionierung der Vorsperre erfolgte, lagerten sich überwiegend Sedimente in der Vorsperre ab. Um die Funktionstüchtigkeit der Vorsperre aufrechtzuerhalten, genügte eine Beräumung alle 8 bis 10 Jahre. Nach der Entnahme wurden die Sedimente in Absetzbecken neben der Vorsperre für den Transport entwässert.

Diese Unterhaltungsmaßnahme erfolgte in der Zuständigkeit des Landesamtes für Umwelt.

In Folge des erhöhten Eisenrückhaltes in der Vorsperre durch die Konditionierungsmaßnahmen fällt in kürzerer Zeit eine größere Menge Eisenschlamm in der Vorsperre an.

Um den nötigen Absatzraum für Schlamm und Geschiebe aufrecht zu erhalten, ist daher eine häufigere Beräumung der Vorsperre notwendig.

Die Entwässerung in Sedimentationsbecken bedarf jedoch einer längeren Zeit, als es der nunmehr erforderliche Beräumungszyklus erlaubt. Aus diesem Grund ist für 2018 eine Beräumung der Vorsperre mit anschließender Entwässerung durch Zentrifugen unter der Projektträgerschaft der LMBV vorgesehen.

Geotube in Burgneudorf. Geotube Burgneudorf

Außerdem ist ein Großversuch geplant, in dem die kostengünstigere Entwässerung über Geotubes (sehr große Textilschläuche) und damit die Möglichkeit einer kontinuierlichen Beräumung der Vorsperre untersucht wird.

Geotube in Burgneudorf.
Geotube Burgneudorf
© LMBV

Außerdem ist ein Großversuch geplant, in dem die kostengünstigere Entwässerung über Geotubes (sehr große Textilschläuche) und damit die Möglichkeit einer kontinuierlichen Beräumung der Vorsperre untersucht wird.

Wasser
 
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Kontakt

Abteilung 2 - Wasser- und Bodenschutz
Abteilung:
Referat 23
Ansprechpartner:
Susanne Naß
E-Mail:
susanne.nass@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7322