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Vorstellung der Machbarkeitsstudie Flutungspolder Lenzer Wische

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Karte der Flutungspolder Lenzer Wische. Flutungspolder Lenzer Wische

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Als eine überregionale, über die Landesgrenze Brandenburgs hinaus wirksame, vordringliche Hochwasserschutzmaßnahme im Flusseinzugsgebiet der Elbe wurde das Projekt "Flutungspolder Lenzer Wische" in das Nationale Hochwasserschutzprogramm (NHWSP) aufgenommen.

Am 30. April 2015 stellte das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) gemeinsam mit Fachleuten des Landesamtes für Umwelt in Perleberg eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Flutungspolders für eine Scheitelkappung der Elbe im Hochwasserfall vor. Mit der vom Landesamt in Auftrag gegebenen Studie wurde untersucht, ob sich der bereits zur Scheitelkappung der Löcknitz geflutete Polder auch für eine Scheitelkappung der Elbe eignet. In der Machbarkeitsstudie wurden die räumliche Ausdehnung, die Auswirkungen auf die Polderfläche und den Elbscheitel sowie die Wechselwirkung mit der Löcknitz anhand von mehreren Szenarien geprüft. Berücksichtigt wurde dabei auch die gleichzeitige Nutzung des Polders zur Entlastung der Löcknitz und der Elbe.

Im Ergebnis wurde festgestellt, dass je nach Ausbaugrad des Polders, ein Poldervolumen von etwa 19 bis 92 Millionen Kubikmetern erreicht werden kann. Dadurch könnte der Hochwasserscheitel in der Elbe (bezogen auf das Hochwasser 2013) etwa um 9 bis 32 Zentimeter, ohne Rückhalt für die Löcknitz, gekappt werden.

Die Studie enthält Szenarien (für einzelne Zielwasserstände) in Verbindung mit Varianten (Art der Flutung). Die Festlegung einer Vorzugsvariante wird im Zuge der weiteren Planung erfolgen. Die Realisierung des Vorhabens kann nur in enger Zusammenarbeit mit regionalen Vertretern und in Abstimmung mit den betroffenen Nachbarländern, insbesondere Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen gelingen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich gegenwärtig geschätzt auf 43,1 Millionen Euro.

Weiterführende Informationen

Flutungspolder Lenzer Wische
© Inros Lackner

Als eine überregionale, über die Landesgrenze Brandenburgs hinaus wirksame, vordringliche Hochwasserschutzmaßnahme im Flusseinzugsgebiet der Elbe wurde das Projekt "Flutungspolder Lenzer Wische" in das Nationale Hochwasserschutzprogramm (NHWSP) aufgenommen.

Am 30. April 2015 stellte das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) gemeinsam mit Fachleuten des Landesamtes für Umwelt in Perleberg eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Flutungspolders für eine Scheitelkappung der Elbe im Hochwasserfall vor. Mit der vom Landesamt in Auftrag gegebenen Studie wurde untersucht, ob sich der bereits zur Scheitelkappung der Löcknitz geflutete Polder auch für eine Scheitelkappung der Elbe eignet. In der Machbarkeitsstudie wurden die räumliche Ausdehnung, die Auswirkungen auf die Polderfläche und den Elbscheitel sowie die Wechselwirkung mit der Löcknitz anhand von mehreren Szenarien geprüft. Berücksichtigt wurde dabei auch die gleichzeitige Nutzung des Polders zur Entlastung der Löcknitz und der Elbe.

Im Ergebnis wurde festgestellt, dass je nach Ausbaugrad des Polders, ein Poldervolumen von etwa 19 bis 92 Millionen Kubikmetern erreicht werden kann. Dadurch könnte der Hochwasserscheitel in der Elbe (bezogen auf das Hochwasser 2013) etwa um 9 bis 32 Zentimeter, ohne Rückhalt für die Löcknitz, gekappt werden.

Die Studie enthält Szenarien (für einzelne Zielwasserstände) in Verbindung mit Varianten (Art der Flutung). Die Festlegung einer Vorzugsvariante wird im Zuge der weiteren Planung erfolgen. Die Realisierung des Vorhabens kann nur in enger Zusammenarbeit mit regionalen Vertretern und in Abstimmung mit den betroffenen Nachbarländern, insbesondere Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen gelingen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich gegenwärtig geschätzt auf 43,1 Millionen Euro.

Weiterführende Informationen

Wasser
 
Allgemeine Informationen aus dem Bereich Wasser

Kontakt

Abteilung 2 - Wasser und Bodenschutz
Abteilung:
Referat 24
Ansprechpartner:
Anke Herrmann
E-Mail:
anke.herrmann@­mlul.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-7851
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Anke Herrmann
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anke.herrmann@­mlul.brandenburg.de
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